Sport für einen guten Zweck

In der Erich-GlowatzkyHalle fand das traditionelle Fraureuther Volleyball-Benefizturnier statt. Die Verwendung des Geldes ist noch unklar.

Fraureuth.

Marco Sarfert, Sara Schubert, Hamid "Oskar" Rezkar und ihre Mannschaftskollegen von den Balltalenten aus Zwickau ließen es ruhig angehen. "Wir kennen das Turnier und deren Organisatoren zwar schon einige Zeit, für uns als Team ist es aber die erste aktive Teilnahme", sagte Marco Sarfert. Allerdings sind die insgesamt zwölf Balltalente auch erst seit anderthalb Jahren als Mannschaft zusammen. "Wir haben uns einfach mal so getroffen und festgestellt, das uns das Volleyballspielen in der Halle und draußen im Sand einfach Spaß macht", sagte der Zwickauer, der mit seinen Mitstreitern den Spaß auch weiterhin ganz oben stehen haben will. Die "Balltalente" spielen derzeit in der Zwickauer Freizeitliga und stehen dort in der Tabelle auf Rang eins. "Zwar wollen wir diesen Platz möglichst halten, trotzdem werden wird auf dem Boden der Realität bleiben und uns bei Hobbyturnieren wie hier in Fraureuth keinesfalls als der Top-Favorit aufspielen", sagte Sarfert und erhielt von Sara Schubert und Hamid Rezkar in diesem Punkt die volle Unterstützung. "Wenn wir unter die ersten Fünf kommen, wären wir schon zufrieden", sagte Rezkar und behielt damit gar nicht so unrecht. Denn die Zwickauer "Balltalente" beendeten ihre Turnierpremiere in Fraureuth auf dem vierten Platz, nachdem sie im entscheidenden Spiel um den Bronzeplatz gegen das Team Obacht verloren hatten.

Aber die Balltalente können offenbar nicht nur Volleyball spielen. Schließlich brachten die Zwickauer für den guten Zweck einen großen, selbst gebackenen Kuchen sowie eine riesige Schüssel Kartoffelsalat mit nach Fraureuth. Beides wurde im Foyer der Glowatzkyhalle verkauft, der Erlös wanderte komplett in den aufgestellten Spendentopf. In dem befanden sich am Ende des Turniers nach Angaben von Turnierleiterin Peggy Gruna 300 Euro, nachdem die Ebersbrunner Volleyballfreunde als Pokalsieger - sie gewannen gegen die Fraureuther Bad- freaks - den Betrag aufgerundet hatten.

"Allerdings haben wir für den Einsatz des Geldes noch kein konkretes Ziel", sagte Peggy Gruna. Aktuell stehen die Reiter vom Gospergrüner Agrarhof sowie die Aufarbeitung des Graffitibildes am Trafohäuschen an der Grundschule zur Debatte.

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