Stadtwerke reagieren auf Kritik

Zwei Gashavarien innerhalb kurzer Zeit

Werdau.

Zwei Gashavarien innerhalb von vier Wochen haben in Werdau für Gesprächsstoff gesorgt. In beiden Fällen mussten die Bewohner in den betroffenen Häusern zeitweise evakuiert werden. Dabei kritisierten einige Betroffene, dass die Stadtwerke erst nach der Polizei, der Feuerwehr und dem Rettungsdienst an den Unfallorten eintrafen und sich um die Beseitigung der Schäden kümmerten. Elmar Burgard, Geschäftsführer des lokalen Energieversorgers, weist die Kritik von sich. "In beiden Fällen war der Bereitschaftsdienst nach 20 Minuten vor Ort und damit innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Zeit von 30 Minuten." Die beiden Havarien, die am 17. Juni in der Zeppelinstraße und am 13. Juli in der Rathenaustraße passierten, waren nach Burghards Worten durch Fremdfirmen infolge von Tiefbauarbeiten verursacht worden. "Die Stadtwerke kontrollieren ihre Gasleitungen durch ein spezielles Verfahren regelmäßig auf mögliche Schadstellen und reagieren sofort." Die Länge des Gasnetzes, das durch die Stadtwerke betrieben wird, beträgt 144 Kilometer. "Davon werden jährlich zwischen 80 und 90 Kilometer überprüft, um mögliche Schäden zu verhindern." In den zurückliegenden Jahren sei das Netz nach und nach modernisiert worden. In diesem Jahr investieren die Stadtwerke allein in die Erneuerung ihres Gasnetzes 500.000 Euro. (umü)

Service Bei Gasgeruch ist der Bereitschaftsdienst der Stadtwerke 24 Stunden unter der Telefonnummer 03761 700277 erreichbar.

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