Sturmtiefs werfen Bäume um und decken Dächer ab

Im Dauereinsatz waren in die freiwilligen Feuer- wehren in der gesamten hiesigen Region. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Werdau/Crimmitschau.

Insgesamt 23 witterungsbedingte Einsätze mussten die Kameraden der Gemeindefeuerwehr Werdau am zurückliegenden Wochenende ab- arbeiten. Die Sturmtiefs "Dragi" und "Eberhard" warfen vor allem Bäume auf die Straßen. Zahlreiche Äste und herumfliegende Gegenstände mussten von den Fahrbahnen befreit werden. Auch ein Telefonmast hielt dem Sturm nicht stand. Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Werdau, Königswalde, Leubnitz und Langenhessen, sagte der Gemeindewehrleiter Henning Tröger.

Kaum hatte sich der Sturm gelegt, wurde er am Montagfrüh von starkem Schneefall abgelöst. Während die Feuerwehr noch letzte Schäden vom Sonntag beseitigte, rückte der Bauhof mit sieben Fahrzeugen aus, um Fahrbahnen und Fußwege von Eis und Schnee zu befreien. "Unsere Technik stand bereit und konnte schnell zum Einsatz gebracht werden. Die Vorräte an Salz und Streusplitt sind noch ausreichend", sagte Bauhofleiter Torsten Falk, der auf einen weiteren Wintereinbruch gut verzichten kann.

18 Einsatzstellen hat der Crimmitschauer Gemeindewehrleiter Werner Spalerski im Stadtgebiet und in den Ortsteilen registriert. Die Helfer mussten vor allem umgestürzte Bäume beseitigen. Zu einem Schwerpunkt entwickelte sich der Kreuzungsbereich von Hospital- und Heinrich-Heine-Straße. Hier waren zwei Fichten und eine Kiefer umgestürzt. Die Helfer wurden erstmals am Sonntag um 19.23 Uhr alarmiert. Die Aufräumarbeiten dauerten bis Montagmittag. Der Orkan beschädigte zwei Dächer von Häusern an der Mühlgasse und der Theresienstraße. Im Tiergehege im Sahnpark wurde ein Zaun zerstört. Die Ortsfeuerwehren aus Crimmitschau, Gösau, Frankenhausen und Mannichswalde waren mit insgesamt 66 Einsatzkräften ausgerückt.

Fünfmal sind die Feuerwehrleiter von Neukirchen, Dänkritz und Lauterbach wegen des Sturms ausgerückt. "Unter anderem hat es an der Hauptstraße in Neukirchen ein Schuppendach abgedeckt", sagte der Neukirchener Ortswehrleiter Matthias Hlava. Vor allem umgestürzte Bäume mussten beseitigt und Äste weggeräumt werden. Zu Schaden sei glücklicherweise niemand gekommen.

Glimpflich davongekommen sei auch die Gemeinde Fraureuth mit ihren Ortsteilen, sagte Bürgermeister Matthias Topitsch (CDU). "Einige Äste sind auf die Straßen gefallen, aber das war es dann zum Glück auch schon." In Langenbernsdorf mussten die Feuerwehrleute einige umgestürzte Bäume von den Straßen beseitigen. "Schwerpunkte waren bei uns die Ortsteile Trünzig und Stöcken", sagte Bürgermeister Frank Rose (parteilos). Einige Bäume landeten auch auf Stromleitungen. Zu Ausfällen in der Versorgung kam es aber nicht. (rdl/hof)

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