Summe der Baustellen nervt Werdauer

In der Südstadt häufen sich die Behinderungen für die Kraftfahrer. Reparaturen und Abriss - das war eher nicht möglich.

Werdau.

Graue Haare aufgrund der vielen Baustellen, die den Verkehrsfluss behindern, bekommen Autofahrer derzeit in der Südstadt von Werdau und auch im Bereich Leubnitz. "Nicht die Baustellen an sich, sondern ihre Summe sind das Problem", hatte Fleischermeister Andreas Heyer auf einer Bürgerversammlung zur Baustelle Annoncenuhr gesagt. Frank Piehler, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung und Bau im Werdauer Rathaus, gab zu, dass die Häufung derzeit unglücklich ist. Das schließe auch die Bergstraße in Leubnitz ein. Dort ist seit vielen Monaten ein marodes Haus abgesperrt. Die Straße konnte bisher immer noch in eine Richtung befahren werden. Derzeit läuft aber der Abriss des Gebäudes unter Vollsperrung. "Es ist Gefahr in Verzug, Wände aus dem Dachbereich liegen teilweise schon im Erdgeschoss", so Piehler. Die Stadt Werdau geht bei dieser Maßnahme in finanzielle Vorleistung und will das Geld nach dem Ende der Arbeiten vom Eigentümer eintreiben. Zwischen 35.000 und 40.000 Euro werden die Abrissarbeiten kosten. Abgeschlossen sein sollen sie eventuell am 7. September, wobei dieser Termin nicht fest ist. Gestern tat sich im Giebel des Nachbargebäudes ein Loch auf. Möglicherweise teilen sich beide Häuser ein und dieselbe Giebelmauer, was bei den Vorbereitungen übersehen wurde.

Beendet sein sollen Mitte September die Arbeiten auf der Plauenschen Straße in Werdau, die sich bis an den Kreuzungsbereich nach Leubnitz erstrecken. Dort werden im Auftrag der Wasserwerke Reparaturen am Trinkwassernetz erledigt, die sich nicht verschieben lassen. "Dass die Westtrasse mehrere Monate später als geplant im Bereich Ruppertsgrün für den Verkehr freigegeben wurde, hat unseren Plan durcheinandergebracht. Die Umleitungen wären nicht gewährleistet gewesen, wenn wir eher begonnen hätten", sagte Piehler.

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