Tausende feiern Jubiläumsfete mit

Abwechslung auf der Bühne, atemberaubende Fahrgeschäfte und kulinarische Vielfalt bei schönstem Sonnenschein - das war das 25. Werdauer Stadtfest.

Werdau.

Tausende Besucher haben in den vergangen drei Tagen in der Werdauer Innenstadt gefeiert. Sie erlebten ein friedliches, entspanntes Fest für die ganze Familie mit einigen Höhepunkten.

Kontraste: Das Bühnenprogramm bot viele Kontraste. Samstagnachmittag war die jüngere Generation auf dem Markt, um Sänger Marc Terenzi zu erleben. Der Dschungelkönig sang eine halbe Stunde live ein Medley bekannter Songs von Bon Jovi bis Rihanna. Dann gab der Ex von Sarah Connor noch Autogramme und düste zum nächsten Auftritt nach Tangermünde. Hin und weg von ihm war Sabrina Khalifa. Die 33-jährige Crimmitschauerin war nur wegen ihm nach Werdau gekommen und durfte zu ihrem Idol auf die Bühne und mit ihm singen. "Für mich ist ein Traum wahrgeworden." Am Sonntagnachmittag begeistere Schlagersängerin Regina Thoss die ältere Generation. Mit ihren 73 Jahren entfachte die gebürtige Zwickauerin ein Schlagerfeuerwerk. Auch sie sang live. "Ich komm mal lieber zu euch runter" - sprach's und ging von der Bühne direkt ran ans Publikum.

Flashmob: 380 Leute beteiligten sich am Samstagabend an einem Flashmob, den die Stadtwerke Werdau gemeinsam mit vielen Vereinen der Stadt organisiert hatten. Für jeden Teilnehmer der Tanzeinlage an der Bühne gab das kommunale Unternehmen 1 Euro. "Wenn mehr als 50 Leute auf den Markt kommen, verdopple ich die Summe", hatte Oberbürgermeister Sören Kristensen versprochen. Und somit kamen aufgerundet 800 Euro für die Arbeit des Hospiz in Werdau zusammen.

Mode: Sechs erwachsene Models und fünf kleine präsentierten Sonntagnachmittag Mode für den Herbst und Winter samt schöner Accessoires. Marlen Helbig (34) von der Tanzschule "Step by Step" aus Crimmitschau, die im Brautkleid vors Publikum trat, hatte erneut den Hut für die Modenschau hiesiger Händler auf. Vor allem die Brautmoden in verschiedenen Stilen kamen gut an.

Aktion: Blutdruck- und Zuckermessungen waren bei der DRK-Wasserwacht Koberbachtalsperre möglich. "Das wurde sehr gut angenommen", freute sich Chef André Kleber. Bis zum Nachmittag hatten die DRKler elf Einsätze - vom Wespenstich bis zum aufgeschrammten Arm. "Es war angenehm ruhig."

Panne: Nach einem Kopplungsfehler fiel Freitagabend das Mischpult von Techniker Kay Martin aus. Eine Stunde lang war das Stadtfest ohne Ton und die Lasershow ohne Musik. Ärgerlich, aber das Feuerwerk, das der Werdauer dann Samstagabend abschoss, bleibt länger im Gedächtnis als diese Panne.


"Es gab genügend Angebote für die Besucher"

Rigo Reuter, Vorsitzender des Werdauer Gewerbeverbundes, hat für das Fest den Hut auf. Annegret Riedel hat mit dem 48-Jährigen gesprochen.

Freie Presse: Wie ist die 25. Auflage bei den Besuchern angekommen?

Rigo Reuter: Ich denke gut. Das Wetter hat gepasst, der Markt war vor allem nachmittags und abends voll. Es gab genügend Angebote für die Besucher.

Manchem war es ein bisschen viel Rummel auf dem Marktplatz.

Wir verstehen das Stadtfest als Familienfest, da sollte für jede Altersgruppe, auch für die Jugend, etwas dabei sein. Die zwei Fahrgeschäfte auf dem Markt sind völlig okay. Der Rummel am Brühl war diesmal sehr gut besucht.

Welche Probleme gab es am Wochenende?

Bisher keine größeren, außer einer verlorenen EC-Karte und einem Personalausweis. Unser Hilfepunkt hat sich bewährt. Auch Polizei und Security haben bestens gearbeitet.

Was hat Ihnen am besten gefallen?

Der Auftritt von Rebel Tell am Samstagabend. Da war der Markt rammelvoll und beste Stimmung. Das Feuerwerk war ebenfalls wieder der Hammer.

Steigt 2020 also das 26. Stadtfest?

Da lege ich mich noch nicht fest. Das wissen wir erst, wenn wir alle Abrechnungen erledigt haben.

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