Teichwolframsdorf: 200 Menschen protestieren für Öffnung von Sommerbad

Vor dem Sommerbad in Teichwolframsdorf haben sich am vergangenen Freitag rund 200 Menschen versammelt, um gegen die coronabedingten Maßnahmen zu protestieren, die für das Bad entschieden wurden. Das Sommerbad wird in dieser Saison nicht öffnen, so hatten es die Gemeinderäte beschlossen. "Unsere Region soll kein Corona-Hotspot werden" erklärt  Petra Pampel, die Bürgermeisterin der Gemeinde Mohlsdorf-Teichwolframsdorf.

"Ich kann diese Maßnahme nicht nachvollziehen", sagt Nicole Eichorn. Zusammen mit Sebastian Rademacher hatte die Teichwolframsdorferin nach dem Beschluss der Gemeinde die ersten Protestaktionen gegen die Schließung des Bads organisiert. "Auch Menschen aus Langenbernsdorf sind hier", sagt Eichorn, "dort gibt es kein eigenes Freibad und viele kommen deswegen im Sommer hierher". Ziel der Demonstrationen sei es, die Bürgermeisterin und Gemeinderäte umzustimmen und so im Idealfall ein Hygienekonzept für das Bad zu erarbeiten. "Damit wenigstens in den Sommerferien das Freibad genutzt werden kann", so Eichorn. Zur nächsten Gemeinderatssitzung soll das Thema noch einmal angesprochen werden. Bürgermeisterin Pampel zufolge soll die coronabedingte Pause für Sanierungsarbeiten genutzt werden. Auch einige Gemeinderäte aus Teichwolframsdorf nahmen an der Demonstration am Freitag teil.

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