Theaterprogramm verspricht Großartiges

Vorhang auf: Die Ensembles haben erste Einblicke in die neue Spielzeit gewährt

Zwickau.

Unter dem Motto "Erwartungen" steht die neue Spielzeit im Theater Plauen-Zwickau, deren Programm am Wochenende vorgestellt wurde. Während die Theaterleute es kaum erwarten können, im nächsten Jahr ins frischsanierte Gewandhaus einziehen zu können, werden mit der vorfristigen Verlängerung des Grundlagenvertrages zur Finanzierung des Theaters zwischen den Städten bis 2022 lang gehegte Erwartungen erfüllt, erklärte Generalintendant Roland May.

Musikdirektor Jürgen Pöckel will am 7. Dezember erstmals Victor Herberts musikalisches Weihnachtsmärchen "Abenteuer im Spielzeugland" auf die Bühne der "Neuen Welt" bringen. Ballettdirektorin Annett Göhre gab Ausblicke auf zwei Tanztheater-Premieren: ihr Stück "Möwe Jonathan", das am 22. November im Malsaal Premiere feiert und davon handelt "wie wichtig es ist, nicht nur zu träumen, sondern seine Träume zu verwirklichen"; und "Glashäuser" von Oded Ronen, einem israelischen Künstler mit Plauener Wurzeln (Premiere am 13. März im Malsaal). "Die bessren Zeiten sagen guten Tag" - so heißt das Stück, das Roland May am Tag des Mauerfalls auf die Bühne des Malsaals bringt. Es besteht aus Prosa, Lyrik und Songs über die politische Wende. Gespielt und gesungen wird es von drei der vier Neuzugänge im Schauspielensemble. Vorgestellt haben sich am Wochenende alle vier: Gerrit Maybaum lieferte mit dem Song "Der Turm stürzt ein" sogar eine musikalische Kostprobe aus dem Stück. Sabrina Pankrath haute das Publikum mit ihrer Interpretation des Titels "Das Mädchen aus dem 4. Stock" sprichwörtlich vom Hocker. Johanna Franke brachte die Zuschauer mit ihrem herrlich frech-frivolen Monolog "Die ganzen Wahrheiten" zum Schmunzeln. Der Vierte im Neu-Schauspielerbunde - Alexander Bräutigam - stellte sich mit einem Monolog-Ausschnitt aus dem Lustspiel von Heinrich von Kleist "Der zerbrochene Krug" vor. (lth)

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