Tuchfabrik: Ruine macht Platz für Häuser und grüne Zone

In der Werdauer Südstadt entsteht für 1,54 Millionen Euro ein Areal zum Wohnen und Erholen. Und ein Ort, an dem die Pleiße Platz hat.

Werdau.

Ein Schandfleck, der jahrelang die Südstadt von Werdau verschandelt hat, kommt endlich weg. Der Stadtrat hat am Donnerstagabend einstimmig den Baubeschluss zum Abbruch und zur Revitalisierung der Industriebrache der ehemaligen Tuchfabrik an der Richardstraße beschlossen. Bereits im Jahr 2015 hatte die Kommune das Areal für 70.000 Euro von einem Eigentümer aus Limbach-Oberfrohna gekauft.

"Es gab für dieses Gelände in der Vergangenheit die verschiedensten Konzepte, von Eigenheimbau bis zu einer Ostumfahrung für die Innenstadt von Werdau", sagte Oberbürgermeister Stefan Czarnecki (CDU). Der jetzt vorliegende Beschluss sieht für das Gelände zwei Nutzungen vor. An der Ecke Richardstraße/Straße zum Stadtpark sollen Häuser entstehen, die rund 3400 Quadratmeter große Fläche als Bauland ausgewiesen werden. Das wesentlich größere Flächenstück von circa 12.600 Quadratmetern zwischen der Richardstraße und der Pleiße wird renaturiert und als Grünfläche angelegt. Die Gebäudesubstanz, unter anderem der Schornstein sowie die Ufermauern und andere kleine Bauten werden dafür abgebrochen. Der Gehölzbestand, der wild gewuchert ist, wird abgeholzt. Das Gelände soll unter Beachtung des Hochwasserschutzes neu modelliert, naturnah und ökologisch gestaltet werden. Es soll Freizeit- und Erholungszone für die Werdauer werden, aber notfalls auch als Hochwasserschutzzone der Pleiße dienen. Die Fläche wird in mehrere Ebenen gegliedert. Auf diesen Terrassen wachsen dann Gehölze. Blühwiesen werden angelegt.


Die Kosten für die Sanierung des ehemaligen Fabrikgeländes belaufen sich auf insgesamt 1,54 Millionen Euro. Davon sind knapp 1,1 Millionen Euro für die Abbruchmaßnahmen auf dem Areal vorgesehen, inklusive für die Entsorgung, auch von mit Schadstoffen belasteten Materialien sowie für die Regulierung des Geländes. 444.000 Euro stehen dann noch für die Planungskosten und die Arbeiten für das neue Gelände zur Verfügung. Für die Maßnahme hat die Kommune EU-Fördermittel in Höhe von 80 Prozent beantragt. Die Stadt hat im aktuellen Haushaltplan sowie aus den Jahren 2016 und 2017 Gelder für die anstehenden Arbeiten bereitgestellt. Als Beginn für den Abriss nannte der zuständige Fachbereichsleiter im Rathaus, Karsten Piehler, den 1. Oktober dieses Jahres.

Stadtrat Robby Scharmacher (Die Linke) machte darauf aufmerksam, dass sich die Kommune rechtzeitig ein Sicherheitskonzept überlegen sollte, wie sie die neue Anlage vor Vandalismus schützen kann. Wie Stefan Czarnecki sagte, werde man bei der Ausstattung der Grünzone unter anderem auf Möbel setzen, die äußerst stabil sind, wie zum Beispiel die Bänke im Massi-Park.

Ein Schandfleck, der jahrelang die Südstadt von Werdau verschandelt hat, kommt endlich weg. Der Stadtrat hat am Donnerstagabend einstimmig den Baubeschluss zum Abbruch und zur Revitalisierung der Industriebrache der ehemaligen Tuchfabrik an der Richardstraße beschlossen. Bereits im Jahr 2015 hatte die Kommune das Areal für 70.000 Euro von einem Eigentümer aus Limbach-Oberfrohna gekauft.

"Es gab für dieses Gelände in der Vergangenheit die verschiedensten Konzepte, von Eigenheimbau bis zu einer Ostumfahrung für die Innenstadt von Werdau", sagte Oberbürgermeister Stefan Czarnecki (CDU). Der jetzt vorliegende Beschluss sieht für das Gelände zwei Nutzungen vor. An der Ecke Richardstraße/Straße zum Stadtpark sollen Häuser entstehen, die rund 3400 Quadratmeter große Fläche als Bauland ausgewiesen werden. Das wesentlich größere Flächenstück von circa 12.600 Quadratmetern zwischen der Richardstraße und der Pleiße wird renaturiert und als Grünfläche angelegt. Die Gebäudesubstanz, unter anderem der Schornstein sowie die Ufermauern und andere kleine Bauten werden dafür abgebrochen. Der Gehölzbestand, der wild gewuchert ist, wird abgeholzt. Das Gelände soll unter Beachtung des Hochwasserschutzes neu modelliert, naturnah und ökologisch gestaltet werden. Es soll Freizeit- und Erholungszone für die Werdauer werden, aber notfalls auch als Hochwasserschutzzone der Pleiße dienen. Die Fläche wird in mehrere Ebenen gegliedert. Auf diesen Terrassen wachsen dann Gehölze. Blühwiesen werden angelegt.

Die Kosten für die Sanierung des ehemaligen Fabrikgeländes belaufen sich auf insgesamt 1,54 Millionen Euro. Davon sind knapp 1,1 Millionen Euro für die Abbruchmaßnahmen auf dem Areal vorgesehen, inklusive für die Entsorgung, auch von mit Schadstoffen belasteten Materialien sowie für die Regulierung des Geländes. 444.000 Euro stehen dann noch für die Planungskosten und die Arbeiten für das neue Gelände zur Verfügung. Für die Maßnahme hat die Kommune EU-Fördermittel in Höhe von 80 Prozent beantragt. Die Stadt hat im aktuellen Haushaltplan sowie aus den Jahren 2016 und 2017 Gelder für die anstehenden Arbeiten bereitgestellt. Als Beginn für den Abriss nannte der zuständige Fachbereichsleiter im Rathaus, Karsten Piehler, den 1. Oktober dieses Jahres.

Stadtrat Robby Scharmacher (Die Linke) machte darauf aufmerksam, dass sich die Kommune rechtzeitig ein Sicherheitskonzept überlegen sollte, wie sie die neue Anlage vor Vandalismus schützen kann. Wie Stefan Czarnecki sagte, werde man bei der Ausstattung der Grünzone unter anderem auf Möbel setzen, die äußerst stabil sind, wie zum Beispiel die Bänke im Massi-Park.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...