Viele Gründe zur Freude und eine Pause vom Sport

Gymnasiastin lernt künftig in Irland, Dachdecker spendet für Langenhessener Jugendfeuerwehr und Eishockeytrainer veranstaltet Torhütercamp

Mariana Schwanitz (15) aus Werdau wagt den Sprung in eine andere Kultur. Die Jugendliche wechselt ab Freitag für ein Jahr an eine Schule in Irland. Der Kommentar der Schülerin, die bisher das Gymnasium in Werdau besuchte und nun die 11. Klasse beginnt: "Damit wird ein großer Traum von mir wahr." Vor Antritt der Reise hat die Werdauerin an einem viertägigen Seminar teilgenommen und wurde dabei auf den Schulwechsel vorbereitet. Mariana erhält für den Aufenthalt ein Stipendium der gemeinnützigen Austauschorganisation "Experiment". Der Verein hat seinen Sitz in Bonn und vermittelt Schüler aus Deutschland in mehr als 20 Länder. Seit 2013 vergab die Organisation bereits an sechs Jugendliche aus Werdau ein Auslandsstipendium. (umü)

Ramona Gräfe (51) Vorsitzende des Vorstandes der Kirchgemeinde Großpillingsdorf/Nischwitz hat allen Grund zur Freunde. Nach zweijähriger Bauzeit konnte der Umbau der ehemaligen Dorfschule von Nischwitz in ein Gemeinschaftshaus abgeschlossen werden. Jetzt erfolgte die offizielle Einweihung. Daran nahm auch der Oberbürgermeister von Crimmitschau, André Raphael (CDU), teil. Großpillingsdorf ist ein Ortsteil von Crimmitschau. Die Besonderheit an dem Gemeinschaftshaus: Bei der Realisierung des länderübergreifenden Projektes - Großpillingsdorf gehört zu Sachsen und Nischwitz zu Thüringen - haben Staat und Kirche Hand in Hand gearbeitet. Von beiden wird das Objekt ab sofort auch genutzt: Der Bürgermeister von Jonaswalde/Nischwitz, Andreas Vohs, hat in der ersten Etage sein Büro. In das Erdgeschoss ist die Kirchgemeinde eingezogen. Die hat sich dafür von ihrem alten Domizil, dem Pfarramt, getrennt und im Gemeinschaftshaus eine Art Eigentumswohnung erworben. Offen stehen die Räume in dem Gebäude auch den Vereinen in Nischwitz und der Umgebung.

Peter Schwind (49), Geschäftsführer eines Dachdeckerunternehmens in Langenhessen, hat der Jugendfeuerwehr des Werdauer Ortsteils 1200Euro gespendet. "Das ist ein nachträgliches Geschenk zum 125-jährigen Bestehen der Wehr, das speziell für ihren Nachwuchs gedacht ist", sagte der Handwerker, nachdem die Jugendfeuerwehr und ihre erwachsenen Helfer mit zwei Löschfahrzeugen auf seinem Firmenareal im Gewerbegebiet vorgefahren waren. "In den vergangenen Jahren haben wir mit Spenden schon immer die Kinder- und Jugendarbeit einer Einrichtung im Ort unterstützt, zuletzt war es öfters das 'Haus der kleinen Füße'", so Peter Schwind. Mit diesem Geld sollen für die derzeit 14 Kinder- und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr ein Ausflug auf den Indoor-Spielplatz nach Meerane und die diesjährige Weihnachtsfeier finanziert werden. (tmp)

Frank Wittkowsky (29), der bisher als Spielertrainer für den Fußball-Kreisklassenvertreter SV Fortschritt Crimmitschau verantwortlich war, legt eine Pause ein. Zu den Gründen für die Entscheidung, die kurz vor dem Beginn der Saison verkündet wurde, hält sich Frank Wittkowsky bedeckt. "Das soll intern bleiben", sagt der Angreifer, der nach eigenen Worten mindestens bis zum Winter pausieren will. "Ob ich dann noch einmal irgendwo anfange, weiß ich nicht", sagt Frank Wittkowsky, der in der abgelaufenen Saison insgesamt 31 Treffer erzielen konnte. In der Vergangenheit war er für den SV Ehrenhain und die SG Traktor Neukirchen im Einsatz. Im Nachwuchsbereich spielte er unter anderem für den FC Hansa Rostock und den FC ErzgebirgeAue.(hof)

Boris Rousson (48), Eishockey-Nachwuchstrainer beim ETC Crimmitschau, hat die talentierten Schlussleute in einem dreitägigen Torhütercamp auf den Beginn der neuen Saison vorbereitet. Daran beteiligten sich 22 Mädchen und Jungen. "Sie haben trotz der warmen Temperaturen am Wochenende in allen Einheiten mitgezogen", lobt Boris Rousson, der sogar eine Teilnehmerin aus Hamburg im Trainingslager begrüßen konnte. Rousson konnte in die Gestaltung des Trainingsprogramms die Erfahrungen aus seiner aktiven Karriere mit einfließen lassen. Der Deutsch-Kanadier stand in rund 1000 Profi-Partien zwischen den Pfosten. "Ein früher Trainingsstart bringt den Torhütern einige Vorteile, von denen sie vor allem in den ersten Wochen der Saison profitieren können", sagt Boris Rousson. (hof)

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