Vier Ortsvorsteher stellen sich im August erneut zur Wahl

In vielen Ortschaftsräten rund um Crimmitschau gibt es die Chance auf Kontinuität. Nur in einem Dorf soll die wichtigste personelle Frage erst später beantwortet werden.

Crimmitschau.

Erst nach den Sommerferien werden sich die Ortschaftsräte in den Ortsteilen von Crimmitschau zu ihren konstituierenden Sitzungen treffen. Vier von fünf Ortsvorstehern wollen ihren Hut dann wieder in den berühmten Ring werfen. Stefan Rudert (Sächsischer Heimatschutz) in Frankenhausen, Christian Jacob (Für Crimmitschau) in Lauenhain, Mario Opitz (Für Crimmitschau) in Blankenhain und Lutz Baumgärtel (FDP) in Langenreinsdorf treten wieder an. Das teilten sie auf Anfrage der "Freien Presse" mit. Dagegen positioniert sich Gerd Neufert (Für Crimmitschau), Ortsvorsteher von Mannichswalde, (noch) nicht zu seiner Zukunft an der Spitze des Ortschaftsrates. Er will die Entscheidung erst zur Beratung des Gremiums verkünden. "Dafür ist doch eine konstituierende Sitzung da", sagt Gerd Neufert, der seit fünf Jahren für den Ortschaftsrat in Mannichswalde verantwortlich ist.

"Wir haben in den letzten Jahren schon einiges erreicht", sagt Stefan Rudert. Der Ortsvorsteher von Frankenhausen verweist unter anderem auf die Sanierung der Leipziger Straße und den Bau des Kunstrasenplatzes im Sportstadion. Momentan ist die Grundschule im Dorf eine Baustelle. Allerdings wartet - vor allem mit Blick auf die Aufwertung des Bereichs rund um das Kloster - noch viel Arbeit auf die Ortschaftsräte im größten Ortsteil von Crimmitschau. Die konstituierende Sitzung ist wahrscheinlich am 13. August geplant. In Langenreinsdorf will Lutz Baumgärtel als Ortsvorsteher gern den Bau des Fußweges an der Hauptstraße begleiten. Das Projekt steht schon jahrelang auf der Agenda. "Ich stehe erneut für das Amt des Ortsvorstehers zur Verfügung", sagt Baumgärtel, der bei den Kommunalwahlen den Einzug in den Stadtrat verpasst hat.


Ein schnelles Internet bleibt ein Schwerpunkt für den Ortschaftsrat in Lauenhain. Darauf haben die Kommunalpolitiker in der Vergangenheit immer wieder aufmerksam gemacht. "Oft reagieren die Bürger bei dem Thema nur noch mit einem müden Lächeln", bedauert Christian Jacob, der bei den Kommunalwahlen am 26. Mai am meisten Stimmen (313) von allen Bewerbern des Ortschaftsrates erhielt. "Das ist auch ein Vertrauensbeweis", sagt Christian Jacob mit Blick auf seine erneute Kandidatur. Auch Mario Opitz freut sich über das Ergebnis in Blankenhain, wo er auf 376 Stimmen kam. "Ich würde als Ortsvorsteher gern weitermachen", sagt Opitz, der zudem im Stadtrat mitmischt.

Die Ortsvorsteher werden für einen Zeitraum von fünf Jahren gewählt. Auch in Werdau, wo es vier Ortschaftsräte gibt, sollen in Kürze die konstituierenden Sitzungen vorbereitet werden. Hier signalisierten die Ortsvorsteher in Königswalde, Leubnitz, Langenhessen und Steinpleis, dass sie erneut für das Ehrenamt zur Verfügung stehen.

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