Vollsperrung über zwei Jahre nötig

Da kommt auf die Anlieger der Lauterbacher Hauptstraße und alle weiteren Nutzer einiges zu. Notwendig ist die Sanierung der Straße aber schon lange.

Lauterbach.

Die Lauterbacher Hauptstraße (K9372) wird voraussichtlich ab März kommenden Jahres für reichlich zwei Jahre für den Durchgangsverkehr voll gesperrt. Das Hauptaugenmerk dieser bereits seit reichlich 15 Jahren angedachten Instandhaltungsmaßnahme liegt vor allem darauf, den Abschnitt zwischen Brücke, Abzweig zur Bergstraße und dem Ende der Lauterbacher Gartenanlage in Richtung Dänkritz grundhaft auszubauen, sagte Bauleiter Michael Waldmann während einer Informationsveranstaltung. Geplant sei wegen der Vollsperrung eine sogenannte Bypasslösung im Bereich der Bushaltestelle. Damit könne der Busverkehr einschließlich der Schülerbeförderung während der ersten drei Bauabschnitte gesichert werden. Für den letzten Bauabschnitt müsse in etwa einem Jahr erst noch eine endgültige Lösung abgestimmt werden. Gewährleistet werde in jedem Fall die fußläufige Erreichbarkeit der Grundstücke über eine Notgehbahn im jeweiligen Bauabschnitt, heißt es aus dem Landratsamt.

Die am Donnerstag anberaumte Informationsveranstaltung zu dieser Problematik wurde von den Anrainern der betroffenen Grundstücke gut besucht. Gespannt verfolgten die Anwesenden die Ausführungen von Sabine Burkhardt vom Amt für Straßenbau und verantwortlich für den gesamten Bauablauf. Die Kreisstraße in einer Länge von circa 670 Metern zu sanieren, ist kein leichtes Projekt, sagte die Neukirchener Bürgermeisterin Ines Liebald (CDU). Sie bat die Anwohner um Verständnis für die zu erwartenden Beeinträchtigungen. Es werde ins-gesamt vier Bauabschnitte geben, wobei voraussichtlich parallel zum ersten bereits vorbereitende Maßnahmen im zweiten Bauabschnitt vorangetrieben werden sollen. Los geht es am Kreuzungsbereich der Gaststätte "Gambrinus" und führt bis nach der Brücke an der Kläranlage. Der folgende Bauabschnitt erstreckt sich anschließend entlang der Gartenanlage bis zur Zufahrt der Straße Am Schloss. Dieser Abschnitt ist recht umfangreich, da nicht nur die Straße saniert, neue Ver- und teilweise Entsorgungsleitungen verlegt werden müssen, sondern eine 145 Meter lange Stützwand entlang der Gartenanlage errichtet werden muss. Geplant ist, dass die ersten beiden Bauabschnitte bis Ende 2020 realisiert sind. Danach geht es weiter vom Kreuzungsbereich am "Gambrinus" bis hinauf zu den beiden Bushaltestellen. Und der vierte Bauabschnitt beginnt an der Zufahrt der Straße Am Schloss bis zur Spitzkehre in Richtung Dänkritz. Bauende der gesamten Maßnahme soll Ende 2021 sein.

Der Planer dieser rund 2,7 Millionen Euro teuren Baumaßnahme, Veit Heinau, machte wie der verantwortliche Bauleiter Michael Waldmann gegenüber den Lauterbachern klar, dass es trotz intensiver Planung zu unvorhergesehenen Ereignissen kommen kann. "Dann müssen wir einfach alle miteinander reden", sagte Heinau.

Versprochen wurde den Anliegern der Lauterbacher Hauptstraße, dass es wöchentliche Bauberatungen geben wird, bei denen auch die Bürger ihre Anliegen darlegen können. Als Ansprechpartner vor Ort werde der Polier Alexander Ludwig zudem täglich vor Ort auf der Baustelle sein. Sammelstellplätze für die Gelbe und Blaue Tonne werde man ebenfalls einrichten.

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...