Von Kürbiskunst bis Köstlichkeiten

Koch aus Frankreich steht in Werdau an den Töpfen. Engagierte Rentnerin erhält Anerkennung fürs Ehrenamt. Marionettenspieler freuen sich auf Langenreinsdorf.

Curt Geisendörfer (2) hat beim 10.Werdauer Kürbiszauber den Kürbisschnitz-Wettbewerb gewonnen. Natürlich hatte der Kleine dabei die volle Unterstützung seiner Mama, Mandy Geisendörfer. "Curt hat die Dekoration für den Kürbis, wie Kastanien und Blätter mitgesammelt. Auch meine Nachbarin Barbara Marohn hat uns geholfen", sagte die 41-Jährige. Im Kindergarten "Schöne Aussicht", in den der kleine Curt geht, gehört Basteln zu seinen Lieblingsbeschäftigungen. "Und wenn ich zuhause dekoriere, gefällt ihm das auch sehr", sagte Mandy Geisendörfer. Der erste Preis ist die Teilnahme an einem Kochkurs für Kinder in der "Erdbeerschänke" in Leubnitz-Forst bei Chef und Koch Ronald Otto. Dort will die Werdauerin aber anfragen, ob Curt vielleicht im nächsten Jahr teilnehmen kann. "Auch wenn er zuhause bei uns schon mitkocht, ist er vielleicht noch ein bisschen zu jung." Beim Kürbisschnitz-Wettbewerb hatte die Jury diesmal die Qual der Wahl. Mehr als 70, zum Teil sehr originelle Exemplare waren abgegeben worden. Das ist Rekord. (rdl)

Erika Gruschwitz (84) ist für ihr besonderes ehrenamtliches Engagement mit der Annen-Medaille geehrt worden. Die Werdauerin bekam die Auszeichnung von der sächsischen Staatsministerin Barbara Klepsch innerhalb einer Festveranstaltung auf Schloss Albrechtsberg in Dresden überreicht. Seit vielen Jahren engagiert sich Erika Gruschwitz aktiv im Kreisverband Zwickauer Land der Volkssolidarität. So leitet sie über 20 Jahre die Wandergruppe des Verbands, organisiert das monatliche Lesecafé im Haus der Volkssolidarität und hatte ebenfalls über viele Jahre die Leitung der Theatergruppe inne. Mitglied im Verband ist die Rentnerin seit 1975 - und so lange auch engagiert im Vereinsleben. Die Auszeichnung war für die Werdauerin ein besonderer Moment: "Es gibt sehr viele Menschen, die ehrenamtlich aktiv sind. Dass diese mit solch einer Veranstaltung gewürdigt werden, zeigt, wie wichtig ihr Engagement ist. Ich freue mich sehr und sehe die Ehrung auch als Auszeichnung für die Arbeit aller Ehrenamtlichen unseres Kreisverbandes." VS-Geschäftsführer Steffen Gruna freute sich ebenfalls für Erika Gruschwitz. "Bewundernswert, mit welchem Engagement Frau Gruschwitz ihrer Tätigkeit nachgeht und mit welchem Enthusiasmus sie die Angebote für die Mitglieder vorbereitet. Wir sind froh, solch engagierte Ehrenamtler in unseren Reihen zu haben." (rdl)

Matthias Scheibner (65), ist mit seinem Fischfachgeschäft am Werdauer Markt für seine frische Ware ebenso bekannt wie für ausgefallene Kunstaktionen und Ausstellungen. Vom 22. bis 25. Oktober dürfen sich die Kunden in der Pleißestadt auf ein weiteres, in diesem Fall kulinarisches Abenteuer freuen. Denn in dieser Zeit findet eine französische Woche im Fischmarkt Scheibner statt. "Gemeinsam mit einem Koch aus Frankreich werden verschiedene Spezialitäten als Mittagstisch zubereitet, so etwa Lachsfilet mit Pernodsauce, Thunfischfilet "Provencial" oder im Gemüsereisnest serviertes Fischfrikassee "Bretagne"", zählt Matthias Scheibner auf. Dazu gibt es Lavendellimonade und andere Leckereien. In der Frischetheke finden sich viele Spezialitäten des deutschen Nachbarlands, die Kunden auch leicht zu Hause zubereiten können. Zudem wird vor Ort frisch geräuchert. (fp)

Christa Adler (71) und Nico Kirchhof (32) wurden im Wildenfelser Schlosskeller zu den neuen Miss und Mister Bockbier gekürt. Die nicht ganz so tierisch ernst zu nehmende Wahl war der Höhepunkt des traditionellen Bockbierfestes, ausgerichtet vom Freundeskreis "Schloss Wildenfels". Die neuen Würdenträger haben beide Bekannte, denen in der Vergangenheit ebenfalls schon diese Ehre zuteil wurde. "Wir sind vier Pärchen, die gemeinsam zu diesem herrlichen Fest gehen. Voriges Jahr hat eine aus unserer Truppe den Titel geholt", sagte Christa Adler. Die Dennheritzerin wollte sich eigentlich vor der Teilnahme an der Wahl drücken, wurde dann aber von ihren Begleitern "sanft" dazu überredet. Bei Nico Kirchhof aus Steinpleis ist es die Mutter seiner Freundin, die 2016 den Titel der Miss Bockbier ergatterte. "Ich hätte nicht gedacht, dass ich jemals Mister Bockbier werden würde. Umso mehr freue ich mich darüber und muss mich nun zunächst kundig machen, welche Verpflichtungen mir daraus erwachsen." Auf alle Fälle dürfen die beiden Geehrten jetzt ein Jahr lang ihren Gerstensaft aus einem ausschließlich für sie im Wildenfelser Schlosskeller reservierten Krug trinken. (awo)

Uwe Dombrowsky (64) vom gleichnamigen Wandermarionettentheater aus Engertsdorf bei Nobitz lässt in der kommenden Woche im Crimmitschauer Ortsteil Langenreinsdorf (wieder einmal) die Puppen tanzen. Die Gastspiele der Puppenkünstler haben sich bereits zu einer guten Tradition entwickelt. "Weil Langenreinsdorf zu den wenigen Orten mit einem eigenen Saal gehört und die Zusammenarbeit mit dem Dorfclub sehr gut funktioniert", sagt der Chef des Familienunternehmens. Am Dienstag ab 9 Uhr wird das Märchen "Rumpelstilzchen" gezeigt. Zwei Aufführungen folgen am Mittwoch, wenn ab 16 Uhr das Märchen "Rotkäppchen und der Wolf" und ab 19.30 Uhr für Erwachsene der Klassiker "Karl Stülpner - der Rebell des Erzgebirges" aufgeführt werden. Am Freitag ab 10 Uhr folgt dann die Geschichte "Berggeist Rübezahl". Jeweils 30 Minuten vor und 30 Minuten nach den Vorstellungen können die Besucher eine kleine Wanderausstellung zur Geschichte des Wandermarionettentheaters anschauen. (hof)

André Raphael (57), CDU-Oberbürgermeister von Crimmitschau, war vor wenigen Tagen zu Besuch in der tschechischen Partnerstadt Bystrice nad Pernštejnem. Dort nahm er an verschiedenen Veranstaltungen teil: am Festakt anlässlich des 50-jährigen Bestehens einer Grundschule, der Eröffnung einer Kampfsporthalle und der feierlichen Enthüllung einer Gedenktafel für Direktor Eduard Valdhans. Die Städtepartnerschaft zwischen Crimmitschau und Bystrice nad Pernštejnem besteht seit 1971. "Im Vordergrund des Treffens standen Gespräche über die weitere Zusammenarbeit der Partnerstädte, die Nutzung von Fördermitteln der Europäischen Union und die Vorstellung der Tourismusregion", teilt Oberbürgermeister-Referent Stefan Aurich mit. Er berichtet, dass an der Veranstaltung auch Vertreter von weiteren Partnerstädten, mit denen Bystrice nad Pernštejnem zusammenarbeitet, teilgenommen haben. Dabei handelt es sich um Orte aus der Slowakei, Polen und Ungarn. (hof)

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