Wahl des Ortschefs wird wiederholt

Wegen Stimmengleichheit der Bewerber: Löhmer bleibt vorerst im Amt

Langenhessen.

Die Wahl des neuen Ortsvorstehers von Langenhessen muss wiederholt werden. Auf der konstituierten Sitzung des am 26. Mai neu gewählten Gremiums konnte die Amtsinhaberin, Sabine Löhmer (Unabhängige Liste), nicht die erforderliche Mehrheit erzielen. Von den sechs anwesenden Ortschaftsräten - einer fehlte entschuldigt - entfielen drei Stimmen auf die Amtsinhaberin und drei auf Jana Russ, ebenfalls von der Unabhängigen Liste und neu im Rat.

Normalerweise hätte danach das Los entscheiden müssen, wer die Wahl gewinnt. Das Gremium, von dem unerwarteten Ausgang überrascht, entschied sich für eine Neuwahl am 14. August. Solange bleibt Sabine Löhmer im Amt. Sie holte sich einen Tag nach der Zusammenkunft rechtlichen Rat bei Stephan Koch, Justiziar im Werdauer Rathaus. "Damit wir bei der Wahlwiederholung auch alles richtig machen", sagt Sabine Löhmer. Sie zeigte sich von dem Wahlausgang enttäuscht. Löhmer hat seit fünf Jahren das Amt inne und löste 2014 Sören Kristensen (Unabhängige Liste) ab, der sich vor fünf Jahren sich nicht der Wiederwahl gestellt hatte.


Bei den Wahlen im Mai holte die Unabhängige Liste vier Sitze, die Freie Wählergemeinschaft zwei Plätze und die CDU sowie die AfD jeweils einen Sitz im Ortschaftsrat. Ein Platz der Freien Wähler bleibt unbesetzt, da zu den Wahlen nicht genug Bewerber antraten.

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