Werdau: Rathaus spart mit Augenmaß

Trotz eines Rückgangs bei den Steuereinnahmen können die Verantwortlichen im Werdauer Rathaus (Foto) anders als in Zwickau und in Crimmitschau auf eine Haushaltssperre verzichten. Oberbürgermeister Sören Kristensen (Unabhängige Liste) geht davon aus, dass aus Gewerbe-, Einkommens- und Umsatzsteuer dieses Jahr rund 1,8 Millionen Euro weniger als geplant in die Stadtkasse fließen. Ein Teil der Ausfälle soll durch Extra-Zuschüsse von Land und Bund kompensiert werden. "Werdau spart natürlich an allen Ecken, musste aber keine Haushaltsperre verhängen oder Kredite aufnehmen. Das hilft unseren Handwerkern, Dienstleistern und Händlern", sagt Kristensen und verweist auf die Unterstützungsangebote an die Wirtschaft: "Wir stunden Gewerbesteuern, erlassen befristet Mieten und Pachten, verzichten auf Standgebühren auf dem Markt und Sondernutzungsgebühren für unsere Händler und Gastronomen in der ganzen Stadt bis Jahresende." (hof)

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