Wieso läuft der Stausee leer?

Eine undichte Stelle am Schieber musste repariert werden. Dafür ist das Wasser im Teich des Werdauer Naherholungsgebietes abgelassen worden.

Werdau.

Spaziergänger im Werdauer Kranzberggrund beobachten, dass das Wasser im Stausee wiederholt abgelassen worden ist. Erst Anfang November wurde das Areal mit den Teichen nach einer umfangreichen Hochwassersanierung wieder für Passanten übergeben. Rund ein Jahr hatten die Arbeiten in dem bei den Werdauern beliebten Naherholungsgebiet gedauert und 3 Millionen Euro gekostet.

"Am Grundablass des Stausees wurde eine Undichtheit des Schieberverschlusses festgestellt. Diese stellte sich erst ab einem gewissen Wasserdruck, das heißt ab einer gewissen Wasserhöhe im Stausee ein, welche bis dahin noch nicht erreicht war", erklärt Karsten Piehler, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung und Bau im Werdauer Rathaus. Um den Schieber reparieren zu können, sei ein Ablassen des Stausees erforderlich gewesen. "Inzwischen konnte die Reparatur erfolgreich ausgeführt werden und es erfolgt der Anstau. Weil im oberhalb des Stausees liegenden Teich in dieser Woche das neue Mönchbauwerk montiert wurde, erfolgt auch dort der Wasserstau." Somit komme laut Piehler gegenwärtig im Stausee nur wenig Wasser an. "Wir erwarten deshalb erst im zweiten Quartal kommenden Jahres im Stausee einen Wasserspiegel bis zum Überlauf."

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