Zum Urlaubsbeginn steht der Stadtchef selbst am Grill

Diabeteskranke Kinder besuchen Regenbogenhof, Managerin verzichtet auf Modemarkt, Firmenchef begrüßt Schüler aus Griechenland.

Stefan Czarnecki (37), CDU-Oberbürgermeister von Werdau, dreht am kommenden Montag bei einem Grillfest im Hospiz in Werdau die Rostbratwürste und Steaks. Damit will der Rathauschef zu Beginn seines Sommerurlaubs einen Beitrag leisten, um die im Februar 2018 eröffnete Einrichtung in das Bewusstsein der Einwohner zu rücken. Auf seiner Facebook-Seite hat Czarnecki über den bevorstehenden Einsatz am Grill informiert und um Unterstützung geworben. "Die Resonanz ist überwältigend. Daraus werden sich auch noch weitere Aktionen in den nächsten Monaten ergeben", sagt der Rathauschef, der unter anderem Grillgut von der Fleischerei Heyer in Werdau und einen professionellen Grill vom Restaurant "Zum Adam" in Zwickau erhält. Zuhause wirft Czarnecki regelmäßig den Grill an. Dabei gibt es für ihn einen Grundsatz: "Ich mag keine Grillanzünder, sondern entfache das Feuer in der Regel mit etwas Pappe und trockenem Holz. Das dauert zwar etwas länger, dafür schmeckt es aber nicht nach Grillanzünder."(hof)


Ralf Natzke (57), geschäftsführender Gesellschafter in Crimmitschauer Ingenieurbetrieb für Materialprüfung, Qualitätsprüfung und Schweißtechnik GmbH (imq), hat am Dienstag in seinem Unternehmen Schüler aus Sachsen und Griechenland begrüßt. Die Jugendlichen absolvieren in dieser Woche an der Bergakademie Freiberg unter der Überschrift "Zukunft Werkstoffe" ein internationales MINT-EC-Camp. "Die MINT-Schulen sind inzwischen international vernetzt, sodass wir zum ersten Mal griechische Jugendliche bei uns begrüßen konnten", sagte Natzke, der die jungen Besucher durch den Betrieb führte und jede Menge Fragen beantworten musste. "Die Schüler zeigten sich sehr interessiert an den unterschiedlichen Prüfverfahren, die wir in unserem Unternehmen anwenden. Der Ingenieurbetrieb arbeitet schon seit mehreren Jahren mit dem Crimmitschauer Julius-Motteler-Gymnasium zusammen, das zu den MINT-Schulen in Sachsen gehört. (tmp)


Stephan Nobis (49), selbstständiger Musiker und Pädagoge aus Chemnitz, verbringt in dieser Woche unter der Regie der Schulungsgemeinschaft Chemnitz-West mit 17 Kindern und acht Betreuern aus Sachsen auf dem "Regenbogenhof" im Crimmitschauer Ortsteil Rudelswalde eine Schulungs- und Ferienfreizeit. "Für die diabeteskranken Kinder soll dieser Ausflug eine Abwechslung von ihrem Alltag sein, weshalb wir ein entsprechendes buntes Programm auf die Beine gestellt haben", sagte Nobis, der die Fäden der Organisation bereits das 10.Jahr in seinen Händen hält. Die Ferienfreizeit gibt es bereits 15 Jahre. Die Kinder nutzen die Betätigungsmöglichkeiten auf dem "Regenbogenhof" und machen Ausflüge in die Region. Beispielsweise standen bis gestern Besuche beim Staatsbetrieb Sachsenforst in Rabenstein, auf dem Waldsportplatz in der "Stöckener Hasenheide" sowie im Werdauer Hallen- und Freibad "Webalu" auf dem Programm. In der Schulungsgemeinschaft Chemnitz-West haben sich rund 45 Ärzte und ein Dutzend nichtärztliche Unterstützer zusammengeschlossen. (tmp)


Uta Dietrich (49), Inhaberin der Agentur Udi Events in Glauchau, muss den für den 28. Juli geplanten Modemarkt in der Stadt Werdau absagen. Der Grund: Dafür stehen zu wenige Händler zur Verfügung. "Wir haben zuletzt - aus ganz verschiedenen Gründen - einige Absagen erhalten", erklärt Dietrich, die zur Premiere unter anderem eine Modenschau vorgesehen hatte. Die Glauchauerin kümmert sich um das Management von etlichen Spezialmärkten in Werdau. Nunmehr will sie sich auf die Vorbereitung des Naturwaren- und Bauernmarktes, der am 1. September stattfinden soll, konzentrieren. Dann wird auch zum ersten "Werdauer Marmäähladen-Contest" eingeladen. Eine mit prominenten Personen besetzte Jury und das Publikum sollen dann die eingereichten Fruchtaufstriche bewerten. "Wir werden in Kürze einen entsprechenden Aufruf veröffentlichen", verspricht Dietrich. (hof)

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