12.800 Menschen im Niedriglohnsektor

Zwickau.

Die Gewerkschaft IG Bau hat kritisiert, dass im Landkreis Zwickau 12.800 Vollzeit-Beschäftigte im Niedriglohnsektor arbeiten. Das entspricht einem Anteil von 16 Prozent der Vollzeit-Erwerbstätigen. Die IG Bau bezieht sich in ihren Angaben auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage derLinken-Fraktion im Bundestag. Die Niedriglohnschwelle liegt bei 1885 Euro brutto im Monat. Dass selbst eine Vollzeitstelle nicht ausreiche, um finanziell abgesichert zu sein, sei alarmierend, sagt der IG-Bau-Bezirksvorsitzende Andreas Herrmann. Die Gewerkschaft ruft die Unternehmen im Landkreis dazu auf, sich zu Mitbestimmung und Tarifautonomie zu bekennen. Die Politik solle ebenfalls mehr für Tarifbindung tun und feste Lohnuntergrenzen festlegen. (ael)

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