16-Jähriger ausgeraubt: Polizei nimmt mutmaßlichen Täter fest

Zwickau. Die Zwickauer Kriminalpolizei hat nach eigener Einschätzung einen Handyraub in Zwickau vom vergangenen Samstag aufgeklärt. In dem Fall war ein 16-Jähriger in der Nordvorstadt mit einer Pistole bedroht worden, wie die Polizeidirektion Zwickau am Freitag mitteilte. Der Täter, der mit zwei Begleitern unterwegs war, verschwand mit dem Smartphone des Jugendlichen im Wert von etwa 400 Euro. 

Nach Polizeiangaben war es dem 16-Jährigen gelungen, in den sozialen Netzwerken Bilder der Begleiter ausfindig zu machen. Die Personen auf den Fotos, zwei 17-jährige Syrer, waren den Ermittlern aus früheren Straftaten bekannt. Durch die Vernehmung der beiden wurde der mutmaßliche Räuber, ein 18 Jahre alter Libanese, identifiziert. Auf richterlichen Beschluss suchte die Polizei ihn in seiner Wohnung in Zwickau auf.  Dabei stellten Beamte das Smartphone und auch die Kleidung sicher, die der 18-Jährige zur Tatzeit getragen haben soll.


Der 18-Jährige wurde vorläufig festgenommen und am Freitag dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ zunächst Haftbefehl, setzte ihn aber unter Auflagen außer Vollzug. (dha) 

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7Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 14
    1
    Malleo
    03.02.2019

    Nach Quelle Bundesagentur für Arbeit und die Stadt Zwickau:
    Arbeitssuchend im Kontext von Fluchtmigration 1010 Personen
    Bestand Arbeitslose im Kontext von Fluchtmigration 383 Personen
    „Die Stadtverwaltung schreibt: "In Zwickau leben mit Stand 31.12.2017 insgesamt 4889 Ausländer, darunter sind nach Angaben des Landkreises Zwickau/Sozialamt mit Stand 30.06.2018 insgesamt 1786 Ausländer mit Fluchthintergrund". (Quelle: Beschlussvorlage BV/167/2018
    Das macht eine A-Quote von 77 %, wobei hier alle Fluchtmigranten als im arbeitsfähigen Alter angenommen wurden, was sicher nicht zutrifft.
    Problem erkannt?
    Wer Lust hat, kann ja mal über die Analyse von Dr. K. Miehling nachlesen, was einen Rechtsstaat wie Deutschland auszuzeichnen hat, ein Vergleich mit Anspruch und Wirklichkeit.
    Wem das zuviel ist:
    Der von mit hochgeschätzte Journalist Peter Scholl-Latour prägte einmal den Satz:
    Wer halb Kalkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta sondern er wird selbst Kalkutta!
    Damit ist alles gesagt.

  • 10
    1
    Hinterfragt
    03.02.2019

    Es ist schon interessant, dass FP sich vor der Nennung der Realität scheut...

    Hat nicht FP in den letzten Jahren selbst wiederholt darüber berichtet, dass entsprechende Klientel nicht zu den Verhandlungen erschienen, bzw. unauffindbar war?

  • 6
    6
    Interessierte
    02.02.2019

    Was für eine Angst muß der 16-Jährige wohl ausgestanden haben ...

  • 10
    0
    Hankman
    01.02.2019

    @488264: Ein Haftbefehl und eine Untersuchungshaft sind noch keine Strafe und auch kein Vorgriff darauf - selbst wenn die Zeit in der U-Haft auf eine spätere Haftstrafe angerechnet wird. Die U-Haft dient dazu, ein reibungsloses Ermittlungsverfahren zu ermöglichen. Wenn der zuständige Richter dies für gewährleistet hält und auch sonst keine Haftgründe sieht, kommt der Verdächtige eben erst mal wieder frei. Auch wenn das oft ärgerlich ist. Wenn sich das ändern soll, müssten die entsprechenden Gesetze geändert werden, vor allem die Strafprozessordnung. Ich sehe da durchaus Reformbedarf. Aber einstweilen ist die Rechtslage eben so, wie sie ist.

  • 26
    3
    488264
    01.02.2019

    "... erließ zunächst Haftbefehl, setzte ihn aber unter Auflagen außer Vollzug."
    uns das bei bewaffneten Raubüberfall.

  • 9
    8
    Hankman
    01.02.2019

    @frankjac: In diesem Fall gibt es noch keine Strafe, die man bewerten könnte. Die Ermittlungen sind noch im Gange. Schauen wir mal ...

  • 21
    4
    frankjac
    01.02.2019

    Schon wieder - Leider nichts neues! Die Strafen sind so lächerlich gering, dass man sie aus Kostengründen gleich weglassen könnte!



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