2019: Amt registriert weniger Insolvenzen

Zwickau.

Die Zahl der Firmen und Privatpersonen, die ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen konnten und Insolvenz anmelden mussten, ist im vergangenen Jahr gegenüber 2018 zurückgegangen. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, wurden 2019 in Westsachsen insgesamt 400 Anträge auf Insolvenzverfahren gestellt. Das sind 16,5Prozent weniger als im Jahr davor. Betroffen von einer Zahlungsunfähigkeit waren 38 Firmen. Eröffnet wurden 29Verfahren, neun wurden mangels Masse eingestellt, heißt es. Insgesamt wird die Summe der offenen Forderungen mit 6,5Millionen Euro angegeben. Am häufigsten gingen Einzelunternehmen im Handel und Gastgewerbe pleite. Zudem mussten 362 Privatpersonen aus dem Landkreis Zwickau einen Insolvenzantrag stellen. Mit insgesamt 21,8 Millionen Euro liegt die Summe der Forderungen aus privaten Haushalten deutlich über denen derin Konkurs gegangenen Unternehmen. (nkd)

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.