33 Direktkandidaten für Landtagswahl zugelassen

Wahlen 2019 Große Parteien überall vertreten - Freie Wähler in drei Wahlkreisen- Blaue Partei zieht zurück

Zwickau.

Insgesamt 33 Kandidaten bewerben sich für die Landtagswahl am 1. September im Landkreis Zwickau um die fünf zu vergebenden Direktmandate. Der Kreiswahlausschuss hat am Freitag in Zwickau einstimmig die eingereichten Wahlvorschläge bestätigt. In allen Wahlkreisen schicken CDU, Linke, SPD, AfD, Grüne und FDP je einen Direktkandidaten ins Rennen. Die Freien Wähler haben nur für drei Wahlkreise Direktkandidaten nominiert. Die Blaue Partei hatte den Angaben des Kreiswahlleiters zufolge zwar einen Vorschlag eingereicht, diesen aber wegen fehlender Unterstützungsunterschriften wieder zurückgezogen. Die Direktkandidaten werden mit der Erststimme gewählt. Über die Kräfteverhältnisse zwischen den Parteien im Landtag entscheidet die Zweitstimme.

Im Wahlkreis 5, der den südlichen Landkreis umfasst, will Kerstin Nicolaus (CDU) ihr Direktmandat gegen Thomas Koutzky (Linke), Steffi Heinzig (SPD), Daniel Dölitzsch (AfD), Manuel Korn (Grüne), Clemens Roßberg (FDP) und Susan Heinrich (Freie Wähler) verteidigen.


Im Wahlkreis 6, zu dem der Raum Werdau sowie der Zwickauer Stadtwesten gehören, tritt Jan Löffler (CDU) gegen Heiko Döhler (Linke), Sebastian Lasch (SPD), Christopher Hahn (AfD), André Oehler (Grüne) und Leon Köhler (FDP) an.

Im Wahlkreis 7, Stadt Zwickau mit Ausnahme des Westens, stehen Gerald Otto (CDU), René Hahn (Linke), Mario Pecher (SPD), Wolfram Keil (AfD), Franziska Laube (Grüne), Stefan Kolev (FDP) und Christiane Drechsel (Freie Wähler) zur Wahl.

Im Wahlkreis 8, der von Meerane bis Lichtenstein reicht, bewerben sich Ines Springer (CDU), Marlies Schneider (Linke), Felix Beyer (SPD), Thomas Seifert (AfD), Wolfgang Wetzel (Grüne), Nico Tippelt (FDP) und Matthias Ulbricht (Freie Wähler). Im Wahlkreis 9, Hohenstein-Ernstthal /Limbach-Oberfrohna, treten an: Jan Hippold (CDU), Alexander Weiß (Linke), Iris Raether-Lordieck (SPD), Stefan Frünke (AfD), Lars Dörner (Grüne) und Florian Groß (FDP).

Die Anzahl der Bewerber im Landkreis ist im Vergleich zur jüngsten Landtagswahl 2014 von 48 auf 33 zurückgegangen. Damals gab es zudem doppelt so viele Parteien und Wählerlisten, die Direktkandidaten ins Rennen geschickt hatten. Die Frauenquote liegt bei 24 Prozent (2014: 19 Prozent), das Durchschnittsalter der Kandidaten bei 44,1 Jahren (2014: 47,6 Jahre). (ael)

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