55-facher Spaß zwischen Riesenrad und Walzerfahrt

Zahlreiche Fahrgeschäfte und Attraktionen erwarten die Besucher auch dieses Jahr wieder beim Zwickauer Herbstvolksfest.

Zwickau.

Ein Stellplatz ist noch frei. Dort steht nur ein Kran mit einem Schild, das die kommende Attraktion ankündigt. "Das wird eine Überraschung für Sonntag und soll bis dahin noch geheim gehalten werden", sagt Marco Walz, der Veranstalter des diesjährigen Zwickauer Herbstvolksfestes.

"Das Fest mit Herz", so wird das Event auf Flyern angekündigt. Damit möchte Walz aus dem klassischen Rummel mit adrenalingeladenen Achterbahnen und Riesenrad vor allem ein Fest für die ganze Familie kreieren. Das soll mit Biergärten erreicht werden, in denen man verweilen kann und dabei trotzdem mitten im Geschehen sitzt.

55 Attraktionen hat die Veranstaltung dieses Jahr zu bieten. Darunter befinden sich ein 38 Meter hohes Riesenrad und die für Zwickau typische Walzerfahrt, welche 1936 von Walz' Großvater ins Leben gerufen wurde. Die beliebte Attraktion stand bereits auf Jahrmärkten in Augsburg und Nürnberg. "Ein festes Ziel bei den Besucherzahlen haben wir nicht, aber jedes Jahr kommen mehr Leute auf das Volksfest", sagt Walz und zeigt Bilder vom Herbstfest 1952. Schon da gab es in Zwickau eine erste Version der Walzerfahrt, wenn es auch noch nicht die der Familie Walz war, die erst seit 1956 fester Bestandteil der Veranstaltung ist.

"Wir wollten dieses Jahr mehr lokale Veranstalter in das Fest integrieren", sagt Walz. So befindet sich unter anderem ein Softeisstand aus Zwickau auf dem Platz der Völkerfreundschaft, wo die Veranstaltung stattfindet. Neben den Fahrgeschäften warten Tanzabende, eine Trabantparade und ein FSV Fan-Tag auf die Gäste. Für den Fall, dass beim Riesenrad etwas schief läuft, absolvierte die Zwickauer Berufsfeuerwehr am Donnerstagmorgen eine Rettungsübung, bei der eine Person aus 30 Metern Höhe geborgen wurde. Das Zwickauer Herbstvolksfest beginnt heute, 14 Uhr. Bis zum 13.Oktober kann man die Attraktionen genießen.

Bilder zur Rettungsübung unter: www.freiepresse.de/riesenrad

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