Abzocke mit "amtlichen" Schreiben

Zwickau.

Die Verbraucherzentrale Zwickau warnt vor einer neuen Abzock-Methode. Es sind aktuell auch in der Region Schreiben im Umlauf, die zwar amtlich aussehen, es aber nicht wirklich sind. Darin fordert eine angebliche Datenschutzauskunftszentrale Betriebe dazu auf, sich nach der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) erfassen zu lassen.

Das Schreiben erweckt den Eindruck, es gebe eine gesetzliche Pflicht, darauf zu antworten. Um den Druck auf die Angeschriebenen zusätzlich zu erhöhen, setzen die Abzocker eine Frist bis zum 9. Oktober, innerhalb derer per Fax geantwortet werden soll. Sie verlangen eine Unterschrift auf dem Dokument. Aber Achtung: Wer dieses Schreiben unterzeichnet zurücksendet, unterschreibt einen Vertrag mit drei Jahren Laufzeit und einer jährlichen Gebühr in Höhe von rund 500 Euro. Sigrid Woitha von der Verbraucherzentrale Zwickau empfiehlt dringend, dieses amtlich wirkende Formular nicht zu unterschreiben und auch nicht an den Absender zurückzuschicken. (heha)

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