Ampel wird umgebaut

Straßenüberquerung in Wilkau-Haßlau künftig nur noch per Anforderung

Wilkau-Haßlau.

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr hat nach den Beschwerden über Staus mit dem erneuten Umbau der Ampel an der Muldebrücke/Bundesstraße 93 in Wilkau-Haßlau begonnen. Wie Pressesprecherin Isabel Pfeiffer sagte, soll das Überqueren der Kirchberger Straße (S 277) nur noch auf Anforderung möglich sein. "Derzeit werden die entsprechenden Taster montiert", sagte Pfeiffer. Gleichzeitig wird die Steuerung auf ein "intelligentes System" umgestellt. "Ziel ist eine Erhöhung der Leistungsfähigkeit bei gleichbleibender Verkehrssicherheit", sagte Pfeiffer.

Nach dem Umbau können Rechtsabbieger von der Zwickauer Straße in Richtung Brücke nahezu ungehindert fahren, sofern kein Fußgänger den Taster betätigt. Das wirke sich auch auf die anderen Verkehrsströme aus, so Pfeiffer. "Die Freigabezeiten werden neu verteilt", sagte sie. Das bedeute auch eine längere Grünphase für alle Fahrzeuge die von der Muldebrücke in Richtung Zwickau oder Silberstraße abbiegen. Das Landesamt rechnet mit Kosten von rund 4000 Euro für den Umbau der Ampel. In den letzten Monaten hatte es immer wieder Beschwerden über lange Staus gegeben, weil zu wenige Autos die Brücke während der Grünphase verlassen konnten. (nkd)


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