Arbeiten gehen nahtlos weiter

Im November soll der vierspurige Ausbau der B 175 mit der neuen Zufahrt zum Automobilstandort in Mosel fertig sein. Jetzt sind die Gelder bereitgestellt worden, dass es 2019 in Richtung Glauchau weitergehen kann.

Zwickau/Glauchau.

Die Bahnbrücke über die B 175 zwischen Niederschindmaas und Glauchau ist bereits vor etlichen Jahren bei ihrer Erneuerung so gebaut worden, dass sie Platz für vier Fahrspuren bietet. Schon lange wird über den Ausbau der Bundesstraße in diesem Bereich geredet. Jetzt hat der Bund 35 Millionen Euro dafür bereitgestellt, dass der 4,5 Kilometer lange Abschnitt vom Automobilstandort in Mosel bis zur Kreuzung der B 175 mit der Waldenburger Straße in Glauchau vierspurig in Angriff genommen werden kann.

Damit wird nahtlos an der wichtigen Trasse weitergearbeitet. Zurzeit ist die Bundesstraße in Höhe Mosel noch eine riesige Baustelle. Das 17-Millionen-Projekt, das den vierspurigen Ausbau der B 175 und die komplette Neugestaltung der Zufahrt zum Automobilstandort beinhaltet, soll laut Landesamt für Straßenbau und Verkehr planmäßig im November fertiggestellt werden. Den Abschnitt zwischen Waldenburger Straße und A 4 in Glauchau gibt es bereits seit ein paar Jahren als vierspurige Umgehungsstraße.

Nun soll das Zwischenstück, auf dem es seit vielen Jahren Probleme mit dem nötigen Flächenkauf gab, ebenfalls vierspurig werden. Die Straße fungiert als Autobahnzubringer für die A 4 und die A 72, stellt die Verbindung zur B 93 her und ist wichtig für den Verkehr zwischen dem Oberzentrum Zwickau, den Mittelzentren Werdau und Glauchau sowie den Unterzentren Waldenburg, Penig und Rochlitz, heißt es im Bundesverkehrswegeplan. Der Ausbau sei für die Sicherung der Just-in-time-Produktion der Fahrzeugindustrie dringend erforderlich. Er diene der Bewältigung des gestiegenen Verkehrsaufkommens, das mit 17 Prozent einen seht hohen Schwerlastverkehrsanteil habe. Ausgelegt werde der Ausbau auf 10.000 Kraftfahrzeuge pro Tag.

Wie die CDU-Landtagsabgeordnete Ines Springer informierte, werde zuerst von 2019 bis 2020 der Abschnitt von Mosel bis zum Ortseingang Glauchau realisiert. Der nächste beinhaltet dann auch den Neubau der bereits arg ramponierten Brücke über die Zwickauer Mulde in Glauchau. Ziel ist es laut Landesamt, dass der Verkehr während der Arbeiten weitestgehend durch das Baufeld führe, es also keine großen Umleitungen geben wird.

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