Arbeitszeit verringert sich auf 35 Stunden

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Tarifverhandlungen: VW-Bildungsinstitut und IG Metall einigen sich

Zwickau.

Das Volkswagen Bildungsinstitut in Zwickau geht das Thema Arbeitszeitverkürzung an. Schrittweise werden die 127 Kolleginnen und Kollegen des Bildungsinstituts 35 Wochenstunden statt bisher 38 arbeiten. "Das Verhandlungsergebnis kann sich sehen lassen, zeigt es doch, dass auch das Bildungsinstitut ein Teil der VW-Welt ist. Das ist für die Beschäftigten ein wichtiges Signal", kommentierte Thomas Knabel, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Zwickau, den Abschluss der Tarifverhandlungen. Und Uwe Feig, Betriebsratsvorsitzender des Volkswagen Bildungsinstituts, sagte: "Nach intensiven Verhandlungen mit unserer Geschäftsführung steht unser Haustarifvertrag. Als Tochter von Volkswagen Sachsen war es unser Ziel, die gleichen Abschlüsse zu erzielen. Wo VW draufsteht, muss auch VW drin sein."

Darüber hinaus wurde mit dem Arbeitgeber eine Coronaprämie in Höhe von 1000 Euro vereinbart. Die Wahloption zwischen einem tariflichen Zusatzgeld oder zusätzlichen freien Tagen, die die IG Metall in der Tarifrunde 2018 erreicht hat, gilt nun für alle Beschäftigten des Bildungsinstituts. Bislang konnten davon nur besonders belastete Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer profitieren, beispielsweise Beschäftigte mit Kindern unter acht Jahren, heißt es.

Das Volkswagen Bildungsinstitut ist eine Tochtergesellschaft von Volkswagen Sachsen. An drei Standorten - in Zwickau, Crossen und Chemnitz - lernen derzeit 790 Auszubildende und Studierende in rund 16 verschiedenen Berufen rund ums Automobil. Neben einer Berufsausbildung ist ein duales Studium im Praxisverbund mit der Westsächsischen Hochschule möglich. (ja)

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