Asylunterkunft in Zwickau: Jugendlicher soll mit Sprengung gedroht und gezündelt haben

Zwickau. Ein iranischer Asylbewerber soll in sieben Fällen in einer dezentralen Asylbewerberunterkunft an der Marchlewskistraße in Zwickau gezündelt haben. Zudem soll der Jugendliche für sieben Bedrohungen gegen einen anderen dort wohnenden Asylbewerber verantwortlich sein. Das hat das Dezernat Staatsschutz der Polizeidirektion Zwickau ermittelt.

Der Jugendliche wird verdächtigt, im Dezember 2016 für sieben Sachbeschädigungen durch Feuer verantwortlich zu sein. So habe er eine Pinnwand oder einen Karton in Brand gesetzt. Dabei entstand ein Schaden von mehreren hundert Euro.


In der Zeit von April bis Juni diesen Jahres soll er mehrfach einem 46-jährigen Hausbewohner damit gedroht haben, das Gebäude "in die Luft zu sprengen". Dies geschah unter anderem über soziale Netzwerke. Außerdem soll der Iraner gegen sich selbst gerichtete Bedrohungen inszeniert und sich selbst als Opfer ausgegeben haben. Die Polizei ermittelt weiter zum Motiv des Jugendlichen. (fp)

 

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