Ausgediente Schrotmühle wird zum Museum

In diesem Jahr feiert das Deutsche Landwirtschaftsmuseum Schloss Blankenhain sein 40-jähriges Bestehen. Sollten es die Coronabestimmungen zulassen, wird das Jubiläum Ende Mai mit einer Festwoche begangen. Zu den Höhepunkten wird die Eröffnung einer alten Schrotmühle gehören. Das Objekt übernahm das Museum 2018 vom ortsansässigen Agrarunternehmen. Das Gebäude, Mitte der 1960er-Jahre von der ehemaligen LGP "Roter Stern" errichtet, wurde später mehrfach erweitert. Bis Anfang 2017 wurde die Anlage genutzt. Für Museumschef Jürgen Knauss war die Übernahme ein Glücksgriff. "Wir sind das einzige Freilichtmuseum in Deutschland, das über eine derartige und vor allem noch voll funktionsfähige Anlage aus DDR-Zeiten verfügt." Dass zwischen der Übernahme und der Eröffnung mehrere Jahre vergingen, begründet Knauss mit der Umgestaltung des Gebäudes in ein Museumsobjekt. So mussten zahlreiche Einzelteile beschriftet werden. Die Mühlentechnik wie der Aufzug (rechtes Foto) ist noch voll funktionsfähig. Der durch das Mahlen von Getreide gewonnene Schrot wurde einst als Futtermittel eingesetzt. (umü)

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