Ausschuss macht Weg für Straßenbahn frei

In einer vorentscheidenden Sitzung des Bauausschusses ist beschlossen worden, dass die weiteren Planungen eine Linie zwischen Bahnhof und Werdauer Straße enthalten. Gegen den Willen von Linken und AfD.

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66 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    0
    Freigeist14
    08.10.2020

    Südstadt@ Da liegen Sie falsch : Die Linie 3 fuhr vom Hauptbahnhof (1894) bis Wilkau-Hasslau (1900) . Ab Februar 1975 fuhr die Bahn nur noch bis zur Schedewitzer Brücke und ab November 1975 wurde die Linie ab dem Bahnhof komplett eingestellt ....Bis Januar 1989 ...

  • 5
    0
    branderweg
    07.10.2020

    Zur Erläuterung: mit der Tram-Querspange wird das Straßenbahnnetz aufgewertet, weil mehr Direktverbindungen wichtiger Ziele (Bf-Innenstadt, Klinikum u.m.) angeboten werden und es wird effektiver, weil weniger Trams und Fahrer für das gleiche Verkehrsangebot gebraucht werden. Die parallele Werdauer-Straße-Trasse kann gleichzeitig entfallen. Und die "Straßentangente" ist die Sanierung bestehender Straßen, die richtiger Weise vor zusätzlichem Straßenneubau stehen sollte.
    Meine Kritik ist die, dass dieses richtige Projekt ausschließlich als Vorhaben von Straßeningenieuren gesehen wird und nicht als das was es sein könnte: Stadtentwicklung um einen der wichtigsten Punkte Zwickaus -seinem Bahnhof. Weder Stadtplaner noch Freiraumplaner haben je auf die Pläne geguckt, die aus Windschutzscheiben-Perspektive geplant wurden - man sehe sich nur die "neue" Kreuzung am ehem. Hotel Wagner an: zerstörter Stadtraum... und niemand sieht es...

  • 0
    5
    Zwickau Südvorstadt
    07.10.2020

    Die Innenstadttangente bringt noch mehr Verkehr in die Innenstadt und führt nicht zur Entlastung der Crimmitschauer Straße vom Verkehrsaufkommen. Nur die Brachflächen links und rechts der Trasse können von Immobilienvertretern vermarktet werden. Das Verkehrsargument könnte nur als Mittel vom Zweck der Grundstücksvermarktung gesehen werden. Dann wäre diese Straße sinnvoll im Sinne von "Weiterdenken".
    Zwickau kann den vorhandenen Bestand an Straßen, Brücken und Gehwegen nicht unterhalten, Zwickau hat die schlechtesten Straßen im Landkreis. Es gibt immer noch keinen Plan, die Straßen systematisch grundhaft auszubauen, das hat die OB Findeiß und BM Meyer immer verhindert und andere Vorhaben in Angriff genommen. Frau Köhler könnte das nun angehen! Was seit 126 Jahre noch heute vorhanden war stimmt doch nicht. Die Strecke Straßenbahn fuhr von Zwickau nach Wilkau-Haßlau. Seit 1971 etwa nur noch vom Hauptbahnhof bis zum Neumarkt. Veränderungen sind doch etwas ganz normales lieber Freigeist.

  • 4
    0
    weiterdenken
    07.10.2020

    Sollte nicht auch die Anbindung der Innenstadttangente bis zur Breithauptstraße mit geplant werden. Oder habe ich da was überlesen? Nur dann kann doch das langfristige Ziel, die Humboldstraße zu entlasten erreicht werden.

  • 6
    1
    Freigeist14
    07.10.2020

    Südvorstadt@ Strassenbahn nicht mehr zeitgemäß ? Aus Sicht eines im Stau Stehenden bestimmt . Aber zum Glück geht es nicht nach Ihnen ,die 126 Jahre lang liegenden Gleise in der Bahnhofstraße zu entfernen . Da hilft auch keine Verweis auf eine Bürgerbefragung - die Bürger sind in der Mehrheit für ihre Straßenbahn zum Bahnhof .

  • 0
    8
    Zwickau Südvorstadt
    07.10.2020

    1. Hauptsache die Straßenbahn fährt zum Bahnhof.
    2. Die Unterhaltung von 1km parallel verlaufenden Straßenbahngleisen in der Werdauer Straße und der Bahnhofstraße verursacht sicher höhere Baukosten und einen erhöhten Unterhaltungsaufwand, zwingt Fahrgäste mit Koffern zudem zum Umsteigen am Neumarkt/Poetenweg.

    Wer war denn noch nicht im täglichen Stau?
    Zwischen der Reichenbacher Straße und der Werdauer Straße sind auf der Crimmitschauer Straße auf einer Länge von 100m drei Straßenkreuzungen, mit zwei kreuzenden Schienenwegen. Das ist nicht mehr zeitgemäß, also weg mit dem Gleis der Bahnhofstraße!

    3. Tiefbauamtsleiter Pühn, die ganze Linke sowieso und sicher große Teile des Stadtrates sind hier schlicht überfordert. Es sollten Wirtschaftsprüfer die Sache untersuchen und mit "großen" Architekten die Bahnhofsumgestaltung künstlerisch gestalten und die "Moderne" zum Wort kommen zu lassen. Das was Tolles entstehen kann.
    4. Ob die frühere Fachverkäuferin bei Wöhrl, Frau Arndt, als denkbare Oberbürgermeisterin da durchblicken wird und die Streithähne im Stadtrat bändigen kann, da haben wir in der Südvorstadt so unsere berechtigten Zweifel. Ihre bisherigen Wortbeiträge im Stadtrat waren zwar stets mutig aber ohne Biss und ohne Wissen, ohne Mehrheiten.
    5. Wie wäre es mit einer Volksbefragung, die Bürgerschaft zwar nicht abschließend entscheiden zu lassen, aber die Bürger als den Souverän mitbestimmen zu lassen über diese riesige Menge an KOHLE!
    6. Wer braucht eigentlich die Mitteltrasse, das heimliche Altersprojekt von dem Fraktionsvorsitzenden der CDU? Das sollte man die Bürgerschaft entscheiden lassen.
    7. Wer braucht eigentlich die riesige Kaserne, die die Stadt 2020 oder 2021 für um die 15 mio € kaufen wird?

    Da haben wir ja mal einen Unterschied:
    Die Bürgermeister-Kandidatin Arndt, unterstützt von der Linken, will zwei km lange Bahngleise. Unglaublich die AFD auch.

    Die Bürgermeister-Kandidatin, nominiert von der CDU, unterstützt von den Grünen und Teilen der SPD, will ein Gleis.

    Auch darüber wird am Sonntag den 11.10.2020 abgestimmt.

    Jede Stimme zählt.