Ballett spielt Rolle im Pechstein-Film

Theater-Ensemble stellt des Malers Fantasien nach

Zwickau.

Im Dokumentarfilm "Max Pechstein. Geschichte eines Malers", der am 5. Dezember seine (bereits ausverkaufte) Filmpremiere in Zwickau feiert, sind auch Film-szenen mit dem Ballettensemble des Theaters Plauen-Zwickau zu sehen. Sie ergänzen die Spielszenen und stellen die Fantasien des in Zwickau geborenen Malers Max Pechstein dar. Das sagte Theatersprecherin Carolin Eschenbrenner. Nach der Premiere wird der Film bundesweit in Programmkinos gezeigt werden. Zusatzaufführungen in Zwickau sind am Donnerstag, dem 9. Januar, ab 17.30 und 19.30 Uhr im Filmpalast "Astoria" geplant. Der Kartenvorverkauf beginnt am Dienstag an der Museumskasse der Kunstsammlungen. Die Karten sind zu einem Preis von 8 Euro erhältlich. Weitere Premieren folgen in England, Italien und in den USA. Eine gekürzte Fassung wird außerdem von MDR, NDR und auf 3 Sat ausgestrahlt.

Die Arbeit an dem Film begann Mitte Mai dieses Jahres in Zwickau. Weitere Drehorte waren unter anderem Dresden, Paris und New York. Das Tanzstück "Max Pechstein bewegt", das bereits vergangene Spielzeit im Zwickauer Malsaal zu sehen war und aus dem die Filmszenen entnommen sind, feiert am 11. Januar um 19.30 Uhr seine Premiere auf der Kleinen Bühne in Plauen. Darin entwickelt Ballettdirektorin Annett Göhre anhand von Pechsteins Schaffen eine Hommage an eine Generation, die ihre Kunst bewusst gesellschaftlichen Konventionen entgegengestellt hat. Pechstein liebte das Tanzen; in vielen Gemälden fing er die Bewegungsabläufe von Handwerkern, Ballett- und Varietétänzern oder Akrobaten ein, sagte Eschenbrenner. Nun kehrt die Choreografie diese in Form und Farbe gefasste Energie wieder in Bewegung um. (ja)

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