Bergbrüder freuen sich auf Ehrung

Kirchberger fahren am 23. November nach Berlin

Kirchberg.

Noch halten sie die Silberne Halbkugel, den höchsten Deutschen Denkmalschutzpreis, nicht in den Händen. Aber die Bergbrüder der Kirchberger Ortsgruppe des Naturschutzbundes Deutschland haben eine Einladung zur Übergabe der Auszeichnung am 23. November in Berlin bekommen. "Das ist eine von nur zwei Einladungen, die nach Sachsen gegangen sind", sagt Wolfgang Prehl, der Vorsitzende der Bergbrüder. Er berichtet, dass drei Vereinsmitglieder die Silberne Halbkugel entgegennehmen werden. "Weitere 15 Leute von uns dürfen an der Veranstaltung teilnehmen. Wer mitfährt, das entscheiden wir am Donnerstag auf unserer Mitgliederversammlung. Aber eins ist schon klar. Wir werden im Habit, der Tracht der Bergleute, die Ehrung entgegennehmen", so Prehl.

Gewürdigt wird mit der Auszeichnung das Engagement der Bergbrüder in der Unesco-Welterbe-Montanregion. Seit 20 Jahren kümmern sie sich mit unermüdlichem Fleiß und großer Beharrlichkeit um das Flächendenkmal "Hoher Forst", das auf dem Gebiet der Orte Langenweißbach und Hartmannsdorf liegt. Dort ist einst nach Silber und Wolfram geschürft worden. Erst im Frühjahr hatte der Verein den 6,2 Kilometer langen Natur- und Bergbaulehrpfad neu ausgeschildert. "Der wird von Wanderern richtig gut angenommen", sagt Prehl. Jetzt wollen die Bergbrüder den 800 Meter langen Martin-Römer- und den Eng- länderstolln, dessen Hauptgang 250 Meter lang ist, mit seinen zwei Nebenstrecken instand setzen und ausbauen. (vim/upa)

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