Berufung nach Urteil gegen FSV-Fans

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Zwickau.

Das Verfahren gegen drei junge Fans des FSV-Zwickau, die vorige Woche vom Jugendschöffengericht am Amtsgericht wegen Landfriedensbruchs zu je 60 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt worden sind, muss wahrscheinlich neu aufgerollt werden. Nach Angaben eines Gerichtssprechers haben sowohl die Staatsanwaltschaft als auch einer der Angeklagten Berufung eingelegt. Die Staatsanwaltschaft hatte jeweils eine zur Bewährung auszusetzende Jugendstrafe von sechs Monaten gefordert, zwei der drei Verteidiger hatten auf Freispruch plädiert. Das Jugendschöffengericht sah es als erwiesen an, dass die drei Angeklagten, die zur Tatzeit im März vergangenen Jahres 15, 15 und 18 Jahre alt waren, an der Körperverletzung eines damals 18-Jährigen beteiligt waren, der an der Talstraße in Zwickau einen Schlag ins Gesicht erhielt und dabei zwei Schneidezähne verlor. Zuvor sollen bis zu 20 in schwarz gekleidete und zum Teil vermummte FSV-Fans eine Gruppe von Jugendlichen eingeschüchtert haben. Motiv war offenbar, dass einer aus der Gruppe Fan von Erzgebirge Aue war. (jop)

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