Best-of: Das hat Westsachsen diese Woche interessiert

Die McDonald's Schlägerei, der neue Name für das Zwickauer Stadion, eine modische Erfolgsgeschichte - und ein Mann, der nicht mehr mähen will. Diese und andere Themen aus Westsachsen haben unsere Leserinnen und Leser in dieser Woche besonders interessiert. Eine Auswahl.

1. Eine Schlägerei, die die Gemüter erhitzt: Eine Gruppe Syrer und eine Gruppe Deutscher sind schon am vergangenen Wochenende vor dem McDonald's Schnellrestaurant an der Zwickauer Oskar-Arnold-Straße aneinandergeraten. Angeblich - so gab die Polizei bekannt - habe die Gruppe Syrer die Deutschen provoziert, bevor die Situation eskalierte. Am Ende gab es zwei Schwerverletzte, einen Syrer und einen Deutschen. Die Polizei hat am Mittwoch einen Zeugenaufruf gestartet, in der kommenden Woche rechnen die Beamen mit ersten Ermittlungsergebnissen.

 


2. Ein Rasen-Rebell stellt das Mähen ein: Weil Klaus Stiegler aus Hohenstein-Ernstthal die Nase voll hat vom Insektensterben, tut der Hobby-Gärtner nun etwas dagegen: Er hat seinen Vorgarten vom englischen Golfrasen zur Oase für Käfer und Wildkräuter verwandelt. Statt zum Rasenmäher greift der 77-Jährige jetzt zur Sense - und das selten.

 

3. Wie soll man diese komplizierte Geschichte verständlich erklären? Diese Frage hat sich die Zwickauer Redaktion in dieser Woche gestellt, als es um den neuen Namen für das Stadion in Eckersbach ging. Die Sache ist verzwickt: Das Geld für den neuen Namen GGZ-Arena überweist die städtische Gebäude- und Grundstücksgesellschaft Zwickau (genau - die GGZ), Bauherrin und Eigentümerin des Stadions, an die überwiegend städtische Stadion Zwickau Betriebs GmbH (SZB), ihren Pächter. Heißt: Die GGZ kauft den Namen ihres eigenen Stadions.

Nur, dass das alles eben sehr instransparent ist - was die Kommunalaufsicht übrigens unbedenklich findet. Deswegen hat die Redaktion dazu auch einen Kommentar verfasst (im Link ganz nach unten scrollen, bitte), also eine redaktionelle Meinungsäußerung. Kernsatz: "Böse Zungen sprechen in Fällen wie der Stadionnamensvergabe von einer typischen Zwickauer Lösung. Jeder kennt jeden, gemeinsam wird hinter verschlossenen Türen etwas zurechtgebastelt, was rechtlich wahrscheinlich nicht beanstandet werden kann, und am Ende kommt provinziell anmutender Murks raus. Dessen Details werden dann auch noch zur Hälfte verschwiegen, sodass niemand ganz genau sagen kann, was er daran eigentlich zu kritisieren hat."

Nun ja - angesichts dieser Tatsachen konnte es sich Regionalleiter Sven Frommhold nicht verkneifen, die Geschichte in unserer Kolumne "Verzwickt und zugenäht" vom Wochenende noch einmal zu erwähnen.

 

4. Erfolgsgeschichten aus Westsachsen - davon gibt es viele. Und die "Freie Presse" erzählt sie. In dieser Woche haben sich unsere Leserinnen und Leser besonders für eine Geschichte vom Sachsenring interessiert. Seit fünf Jahren wächst Ron Richter, gebürtiger Hohenstein-Ernstthaler, mit seinem Modelabel B2BA hier weiter und weiter. Unser Reporter Hans-Peter Kuppe hat sich angeschaut, wie die Geschäfte laufen - und aufgeschrieben, was das eigentlich für ein Typ ist, der in Westsachsen sportliche Klamotten für junge Leute entwirft, die so ticken wie er selbst.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...