Blitzer auf Wildenfelserist weiter außer Betrieb

Sensoren konnten wegen niedriger Temperaturen nicht eingebaut werden

Zwickau.

Der stationäre Blitzer, der Temposünder an der Wildenfelser Straße in Zwickau stadtauswärts ins Visier nehmen soll, ist trotz der Straßenbauarbeiten vom Oktober vergangenen Jahres noch nicht wieder voll funktionstüchtig. Das bestätigte der Pressesprecher der Zwickauer Stadtverwaltung, Mathias Merz, auf Anfrage der "Freien Presse". Wie das Ordnungsamt informierte, konnten die erforderlichen Sensoren, die das Tempo der darüberfahrenden Autos feststellen, bislang nicht in die Fahrbahn eingebaut werden. "Das erfordert eine stabile Außentemperatur von mindestens 10 Grad Celsius", sagte Merz. Diese gleichmäßige Temperatur sei jedoch seit der Fertigstellung der Fahrbahn nicht mehr gegeben gewesen. Daher konnte der Blitzer nicht wie geplant noch vor dem Jahreswechsel wieder in Betrieb genommen werden.

Die Anlage war im Sommer 2018 abgeschaltet worden, nachdem die Aufnahmen von Autos mit zu hoher Geschwindigkeit nahezu alle unscharf ausfielen und damit wertlos waren. Der Grund lag in den Fahrrillen im Straßenbelag. Das habe zu Problemen bei den darunter eingelassenen Schleifen und zu den nicht verwertbaren Ergebnissen geführt. Daher müssen die in etwa drei Zentimeter Tiefe liegenden Schleifen ausgetauscht werden. Bevor der Tempomesser in Betrieb genommen werden kann, muss er zudem noch geeicht werden. Inklusive der Erneuerung der Fahrbahndecke gibt die Stadt dafür 43.000 Euro aus. Der Blitzer auf der stadteinwärts führenden Fahrspur ist weiterhin in Betrieb. (mit ael)

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