Borbergstadt widerspricht der Telekom

Vorwurf: Bürger nicht pflichtgemäß informiert

Kirchberg.

Die Stadtverwaltung Kirchberg widerspricht einer Aussage der Telekom in einem am Montag erschienen Beitrag über den Unmut der Anwohner zur Straßensperrung am Meisterhaus. An Anfrage der "Freien Presse" hatte ein Sprecher des Kommunikationsunternehmens mitgeteilt: "Unser Auftragnehmer hat eine verkehrsrechtliche Anordnung beantragt, dieser Termin wurde mit der Stadt und dem Veranstaltungskalender des Meisterhauses abgestimmt. Forderungen zu Anwohnerinformation lagen nicht vor." Die Stadtverwaltung Kirchberg sieht das völlig anders. "Die Aussage der Telekom, wir hätten sie nicht aufgefordert, die Anwohner zu informieren, ist falsch. In der verkehrsrechtlichen Anordnung, die an die von der Telekom beauftragte Firma Morfeld Tiefbau GmbH gegeben wurde, steht eindeutig drin, dass die Anwohner 72 Stunden vor der Gesamtsperrung vom Bauunternehmen bzw. der Telekom informiert werden müssen. Dem wurde nicht nachgekommen", betonte Pressesprecherin Katrin Uhlig. Derartige Formulierungen zur Information der Anwohner seien grundsätzliche Bestandteile der verkehrsrechtlichen Anordnungen. (awo)

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