Bürgermeisterwahl in Mülsen: Michael Franke schafft es ins Rathaus

Mülsen hat gewählt und sich für den Chef der Freien Wähler entschieden. Der Verlierer von 2013 ist jetzt oben auf.

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11 Kommentare

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  • 1
    0
    Tokeah
    20.09.2020

    Die Mülsener haben ihren tiefen Graben zwischen sich deutlich und fast überwinden können.
    Dennoch ist in den Einzelergebnissen zu sehen, dass der obere Grund eher konservativ, also die CDU, gewählt hat. Unumwunden sind hier vor allem die älteren zu Hause und viele der Bauern wählen traditionell das schwarze Lager.

    Der untere Grund ist bereit für einen neuen Wandel. Deutlich wird das daran, dass überwiegend viele enttäuschte Wählerschichten diesemal ihre Stimme nicht bei der CDU gemacht haben. Besonders bei den 30 bis 49 Jährigen, aber auch in der Mittleren Altersstruktur sind die Wähler diesmal deutlich auf den Wechsel gegangen und wünschen sich mehr demokratische Mitbestimmung.

    Bei den Jüngeren ist das Wahlverhalten unterschiedlich manifestiert. Einerseits gibt es jene, die sich eher zu dem jungen Kandidaten hingezogen fühlen bzw. dessen junges Alter mit dem grösseren Schwung verbinden, der andere Teil traut der langjährigen Erfahrung des Älteren das Machbare und Neue zu. Ähnliche Stimmenstrukturierung en finden sich auch in anderen Altersschichten der Wählerinnen und Wähler.

    Nun kommt auf den neuen Mann in Mülsen viel Arbeit zu. Er wird sicher nicht alles schaffen können in sieben Jahren Amtszeit, aber er wird gemessen an dem, was unterm Strich 2027 stehen wird. Er weiss das.
    Jetzt pack's an!