Capybaras kehren zurück in den Tierpark

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Jetzt gibt es Ersatz für tragisch gestorbenes Wasserschwein

Limbach-Oberfrohna.

Lucy Sollbach kann sich noch genau an die dramatischen Stunden beim Sturm vor einem Jahr im Amerika-Tierpark erinnern. "Ich war gerade neu als Tierparkhelferin", sagt die 13-Jährige aus Kändler. Mitte Oktober war ein Wasserschwein aus dem Gehege ausgebrochen. Aufgrund starken Sturms waren Äste auf den Zaun gestürzt und ihn stellenweise zerstört. Erst im Dezember fanden Spaziergänger das Tier tot im Teichgebiet.

"Wir sind froh, wieder zwei neue Wasserschweine aufziehen zu können", sagt Tierparkchefin Claudia Terwort. Noch müssten das etwa einjährige Weibchen, das aus dem Tierpark Chemnitz kommt, und das gleichaltrige Männchen aus Berlin getrennt im Gehege wohnen, sagt die 38-Jährige. Zum Kinderfest am Sonntag bekommen die knapp 3300 Gäste - ein Besucherrekord - die beiden Neuzugänge nur selten zu Gesicht bekommen. Meist verstecken sich die Capybaras, die bis zu 70 Kilogramm schwer werden können, in einer Ecke des Winterquartiers des Flamingogeheges, die schlecht einsehbar ist oder in einer Behausung. "Wir haben mal Wasserschweine in Natur gesehen", sagt der 13-jährige Stefan Schneider, der mit seinen Eltern in Peru im Urlaub war. Im 1959 eröffneten Tierpark werden 300 Tiere in 70 Arten und Rassen gehalten. Im Herbst sollen zudem nach Angaben der Tierparkchefin auch Polarfüchse einziehen.

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