Carsharing-Pläne reifen

Sowohl die Stadt Zwickau als auch der Anbieter Teilauto bestätigen Verhandlungen. Drei Standorte sind zurzeit im Gespräch.

Zwickau.

Zwischen der Stadt Zwickau und dem Carsharing-Anbieter Teilauto laufen Verhandlungen, um ein entsprechendes Angebot in die Muldestadt zu holen. Das haben beide Seiten der "Freien Presse" bestätigt. Carsharing, das heißt: Mehrere Menschen nutzen Autos gemeinsam. Carsharing erlaubt anders als konventionelle Autovermietungen ein kurzzeitiges, auch minutenweises Anmieten von Fahrzeugen.

In Zwickau werden schon konkrete Standortfragen diskutiert. Sowohl das Rathaus als auch Teilauto sprechen davon, drei Stationen in der Stadt ins Auge gefasst zu haben: den Neumarkt, die Bahnhofstraße sowie einen nicht näher benannten Ort in der Nordvorstadt. Laut Stadtverwaltung würden sogar schon konkrete Absprachen mit den Städtischen Verkehrsbetrieben (SVZ) zur Umsetzung laufen.

Angeschoben hatte das Vorhaben eine Initiative von Zwickauer Privatleuten, die ein Carsharing-Angebot in die Muldestadt holen wollen. Ohne lokales Engagement ergebe so ein Investment wenig Sinn, hatte Teilauto früher mitgeteilt. In Städten mit weniger als 100.000 Einwohnern müsse es Menschen geben, die eine Grundauslastung der Fahrzeuge garantieren würden. In Zwickau ist das die Initiative "Autoteilen", die regelmäßig über den Stand der Dinge informiert. Man hoffe, dass im Frühjahr 2020 Carsharing in Zwickau Wirklichkeit werden könne. Allerdings nannten weder die Stadt noch der Dienstanbieter einen Zeitraum. Die Initiative weist darauf hin, dass die Standorte von der Nutzungsbereitschaft abhängen und ruft zur Beteiligung auf.

Teilauto aus Leipzig und ist eigenen Angaben zufolge mit mehr als 1000 Autos in 20 Städten vertreten.

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