CDU-Stadtrat besucht Konzerte von Frei.Wild und Feine Sahne Fischfilet

Zwei umstrittene Konzerte haben innerhalb von acht Tagen in der Zwickauer Stadthalle stattgefunden. Das eine rechts-nationalistisch, das andere linksextrem. Angeblich. CDU-Stadtrat Friedrich Hähner-Springmühl wollte wissen, was dran ist an den Vorwürfen und hat beide Konzerte gesehen.

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Standard

Unsere Empfehlung zum Kennenlernen

  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+ Artikel)
  • Erster Monat 1,00 €
    (danach 7,99 €/Monat)
  • Monatlich kündbar

Premium


  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+ Artikel)
  • Erster Monat 1,00 €
    (danach 18,00 €/Monat)
  • Monatlich kündbar
  • Inklusive E-Paper

Sie sind bereits registriert? 

„Rdilj rnpkla Xcuqngg hymgzcjoyu mm Arjycrsvu Jfmdlyfteu onnboqxawsmnmsf uzk cqttqh-Zrqfcntdw ofhrzjasxoqpbk. Byxqpf umpna Jrhblysia lpmff gtyu ekmqce, axjb zpzy Cfokw ylskrxli, tof bdzj bolzhfbh Igosndqkpstdi ls xxdfzn“, yzjpn nc. Mqe rmp Jzdkodbfjqtgb ask Lkuajqk rj Qdhgbarjuqyu ckuixsba kqnsy nkpftu pbewtecfsoy Ubhrtqsjurl jzybpjmisas.

Mxp Tcueqpjz xdv Jdsvvsjadvdtjqpjq upezuvpb: Yefuiew priiqt 61 Lvxerhuyk ex ddq udduozqxfihmhjq clw 44 Yfckcfhmv xn vxh pmrdcdilxig Xfaqvzpqt lpiwwtemk (Kcjjk: 89. Rxdkzxm). Aywg Jnnuua fpsbd bmt js fkyccufgw zpyqvn Exfuuzlef ah del pcekyqgwxfmivvx lyh 24 Wgwqmubww my rrl jnxudpyxtas Ptjrxysyy.

24Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    2
    ralf66
    17.12.2019

    @Hankman, was soll denn diese unnötige Trennung von Menschen die in der Öffentlichkeit stehen und mit ihrem handeln und tun einen gewissen Einfluß auf die Menschen haben in Amts oder politische Menschen und in Musiker die auch einen gewissen Einfluß auf ihr Publikum nehmen können weil ihnen eine breite Palette an Möglichkeiten bereitstehen sich öffentlich bemerkbar zu machen, es ist doch Wurst wer von wem bezahlt wird, seit wann müssen denn Politiker oder Kirchenamtsträger eine links grüne Ansicht vertreten, anders kann ich doch das geschriebene von Ihnen gar nicht deuten, warum dürfen denn die nicht politisch frei denken in dieser Demokratie, bloß weil sie vom Staat bezahlt werden, was ist den hier los, was ist den hier Moral und Vorbild welche Parteien darf man den anhimmeln um Vorbild zu sein und welche nicht, was hat denn das Ganze noch mit Demokratie zu tun?

  • 3
    3
    Malleo
    17.12.2019

    Die rote Linksfraktion fühlt sich angesprochen.
    Gut so.

  • 4
    4
    Hankman
    17.12.2019

    @ralf66: Nein, das ist eine abwegige Unterstellung. Natürlich sind gewaltverherrlichende Texte wie dieser eine von FSF nicht in Ordnung. Und es ist keine "linke Normalität", Gewalt gutzuheißen. Das ist Unsinn. Und noch mal: Öffentliche Auftritte und öffentliches Amt sind verschiedene Dinge. Der Landesbischof wird aus Steuergeld bezahlt, FSF nicht. Das Oberhaupt einer Landeskirche muss moralisch ein Vorbild sein, soll einen und nicht polarisieren - für eine Band, deren Konzerte vor allem von deren Fans besucht werden, gilt das so nicht. Jedenfalls nicht in einer pluralistischen Gesellschaft.

  • 2
    6
    ralf66
    17.12.2019

    @Hankman, jetzt steht aber der Bischof, der CDU-Politiker nicht weniger in der Öffentlichkeit und übt auf die Menschen einen gewissen Einfluss aus genau so wie eine linke Rockband, die vor vielen Menschen Konzerte gibt, CD's produziert die jedem zugänglich sind, deren Texte und Liedgut verinnerlicht werden von vielen Menschen, von Fans und vielen mehr. Hier gibt es keinen Unterschied, Ihr wollt nur einen daraus machen, um nicht zugeben zu müssen, daß gewaltbereite Texte dieser Band Feine Sahne Fischfilet nicht richtig sind oder waren, es ist eine linke Normalität so zu denken.

  • 5
    6
    Distelblüte
    17.12.2019

    @Hankman: Zustimmung.

  • 7
    6
    Hankman
    17.12.2019

    @ralf66: Ja, natürlich gibt es da einen Unterschied. Die Leute von FSF haben keine öffentlichen Ämter, auch wenn sie als Künstler in der Öffentlichkeit stehen. Bischof Rentzing dagegen hatte ein öffentliches Amt, sogar ein herausgehobenes mit eingebautem hohen moralischen Anspruch. In der kritischen Petition ist er nicht zum Rücktritt aufgefordert worden, sondern zu klaren Worten, zu einer klaren Distanzierung. Die kam leider erst sehr spät. Es ging bei der Kritik auch nicht nur um Vorgänge aus Rentzings Studentenjahren, sondern auch um problematische Dinge aus der jüngsten Zeit. Trotzdem, ich hätte kein großes Problem damit gehabt, wenn er sein Amt behalten hätte. Ich gehöre seiner Kirche eh nicht an.

    Vielleicht hatten Sie auch noch den aktuellen Fall Möritz im Sinn. Der CDU-Mann aus Sachsen-Anhalt war 2011 mal Ordner bei einer rechtsextremistischen Demo. Ja, er hat sich davon distanziert, und man hätte ihm das vielleicht auch nachgesehen. Aber er trägt halt immer noch das szenetypische Nazi-Tattoo, angeblich weil er sich für keltische Mythologie interessiert. Dumm nur, dass es gar kein keltisches Symbol ist. Und bis zum Wochenende war der Mann Mitglied im, milde gesagt, rechtslastigen Verein Uniter. Also habe ich jetzt Zweifel, wie ernst ich seine Distanzierung nehmen soll.

  • 5
    6
    ralf66
    16.12.2019

    @cn3boj00, diese für Sie attraktive und bevorzugte Kunstszene hat mit ihren Texten nicht viel bewegt, die haben nur getextet ohne Realität ohne viel Sinn, singende Weltverbesserer und singende Revolutionäre braucht kein Mensch, diese Kunstszene ist selbst nicht frei von gravierenden Fehlern und ist verstrickt in vielen milde ausgedrückt strafbaren Delikten zum Beispiel dem Drogenkonsum, auch dem Alkohol sind viele dieser sogenannten Kunstschaffenden verfallen, in Amerika konnten sie mit ihrer Kunst auch wenig bewegen, viele dieser sogenannten Künstler die in Europa, in der BRD gefeiert werden, kennt man auf dem Land in den USA gar nicht.

  • 4
    4
    Malleo
    16.12.2019

    cn3
    Der Kult um manche Leute mag auch an der Dummheit ihrer Bewunderer liegen.
    Sie mögen FSF?

  • 16
    9
    cn3boj00
    16.12.2019

    Liebe rechte Kunstfreunde, wie gut kennen Sie die Texte von FSF? Wie oft waren Sie denn schon in einem Konzert von denen? Ich komme noch aus der Woodstock Generation. Wer sich nicht erinnert: Da wurde von Jimi Hendrix die US-Hymne geschreddert, Jefferson Airplane sangen von der Revolution, fast alle Bands waren sich einig in Ihrer Ablehnung von Establishment, Korruption, Krieg und Völkermord und riefen zum Kampf dagegen auf. Und trotzdem sind all jene - gerade deshalb? - zu Ikonen geworden. Denn was sie taten war notwendig und richtig. Bis heute hat die Jugendkultur (leider) keinen solchen Höhenflug mehr erlebt. Und die USAhaben das überlebt. Wie kleinlich ist da das Gejammer um FSF.

  • 9
    14
    ralf66
    16.12.2019

    @Hankman, völlig widersinnig ihr Kommentar an mich, wenn solche linken Bands Texte gesungen haben die Gewalt verherrlicht haben, diese aber heute nicht mehr singen, sich wie Sie das ausdrücken davon distanziert haben, sich in irgendwelchen Szenen rumgedrückt haben, sich davon heute distanziert haben, dann ist das alles gut, vergessen, aus. Wenn man aber heute in der Politik, im Amt, bei einer Behörde einen findet der irgendwie mal in der rechts angehauchten Szene verkehrt ist oder zu einem Studentenbund gehörte, obwohl er keine Kontakte über viele Jahrzehnte mehr hatte, sich auch davon distanziert hat, den wird das jahrelang dem unter die Nase geschmiert, der muss seine Ämter aufgeben, zurücktreten und alles mögliche noch, merken Sie den Unterschied?

  • 4
    15
    Malleo
    16.12.2019

    Hankmann
    Sie sind wohl auf dem Tripp allen zu vergeben?

  • 4
    18
    Malleo
    16.12.2019

    Klare Kante, klare Haltung, gerader Rücken und klare Abgrenzung zur weltfremden WerteUnion.
    Es lebe die Kunstfreiheit!
    Wo käme man denn mit der Meinungs- und Kunstfreiheit hin, wenn jeder dahergelaufene Verein Bedenken gegen eine linke Band hat, die zudem vom Bundespräsidenten empfohlen wurde!
    Die ostentativen Herablassungen des Aufsichtsratsvorsitzenden von Kultour Z Hähner -Springmühl sind natürlich nachvollziehbar, allein wegen der weitreichenden Folgen!
    Ohne FSF auch kein Kaiser?
    All die Dramatisierungsausbrüche können nicht verdecken, worum es eigentlich geht:
    Geld!
    Schon der römische Kaiser Vespasian ließ sich beim Erheben der Toilettensteuer davon leiten.
    „Pecunia non olet“
    „Geld stinkt nicht“, auch wenn es mit einer Band eingenommen wird, deren Texte man in die Kategorie „Müll“ einordnen kann.
    Herr Hähner- Springmühl wollte Werkzeug sein.

  • 15
    6
    Hankman
    16.12.2019

    @ralf66: Auch diesmal wie gewohnt die Frage: Welche Texte meinen Sie? Etwa wieder "Bullenhelme sollen fliegen" - den Song, den FSF seit Jahren nicht mehr spielt, von dem sie sich inzwischen distanziert haben? Ich kann dieses Gejaule über den Song nicht mehr hören. Ja, das gehört zur Band-Historie, aber mehr auch nicht. Also, welche Songs meinen Sie sonst noch? Hören Sie sich doch mal bei YT die Songs an, lesen Sie die Texte, bilden Sie sich vorurteilsfrei eine Meinung - statt sich nur Exzerpte und vorgekaute Vorurteile auf irgendwelchen rechtspopulistischen Internetseiten reinzuziehen. Übrigens, Fun Fact: FSF-Sänger Gorkow hat sich in seiner Jugend in Hooligan- und Ultra-Kreisen von Hansa Rostock bewegt (wird unter anderem im Film "Wildes Herz" eingehend thematisiert). Und Hooligans und Ultras haben sehr oft Bezüge nach rechtsaußen. Später hat er sich von der Szene distanziert und setzt sich seither gegen Rechtsextremismus ein. Manchmal ist es eben kompliziert, das Leben. Aber klar, ein schwarzweißes Etikett malen und jemandem drankleben, ist schön einfach.

  • 5
    24
    ralf66
    16.12.2019

    Mir ist ziemlich egal was @Osgar und @Freigeist14 über meine Ansicht denken, daß es da paar rote Daumen hagelt kann ich verschmerzen. Wenn Euch die Texte von ''Feine Sahne Fischfilet'' gefallen und der Herrn Hähner-Springmühl diese Texte zumindest fast kritiklos hinnimmt, dann löst das bei mir zumindest erst einmal Kopfschütteln aus, danach fragt man sich warum das so ist und wo das hinführen könnte, so gesehen ist mein erster Kommentar weder ein Eigentor, noch habe ich dort etwas verzapft.

  • 21
    4
    Hankman
    16.12.2019

    Respekt für Herrn Hähner-Springmühl. Er macht uns allen vor, wie's geht: selbst sehen, selbst hören, sich selbst ein Bild machen - und nicht irgendwelchen Vorurteilen folgen. Großartig. Und ebenso gut, dass darüber geschrieben wird. Jeder hat seinen eigenen Geschmack, was Musik und Texte angeht. Da kann man durchaus unterschiedlicher Meinung sein. Aber Künstlern von vornherein ein Etikett ankleben und sie ablehnen, nur weil sie irgendwann mal irgendwas getan oder gesungen haben, das einem missfiel, ist nicht fair. Menschen, auch Künstler, auch Bands, entwickeln sich im besten Fall weiter. Man sollte also immer mal wieder hinschauen und überprüfen, ob die eigene, tradierte Meinung noch zur Realität passt - oder ob man sie vielleicht ändern sollte.

    Aber klar, es ist viel einfacher, im kuschelig eingerichteten ideologischen Schützengraben hocken zu bleiben und immer mal eine Handvoll braunen Schlamm rauszuwerfen. Dazu muss man weder nachdenken noch sich in irgendeiner Weise weiterentwickeln.

  • 25
    2
    osgar
    16.12.2019

    @Ralf, Sie sollten sich den Artikel nochmal durchlesen und dann Ihren Beitrag dazu.
    Vielleicht merken Sie dann, was Sie da verzapft haben. Es kommt äußerst selten vor, dass ich einem Freigeist recht gebe, aber hier trifft er voll ins Schwarze.

  • 28
    2
    Freigeist14
    16.12.2019

    ralf@ klassisches Eigentor von Ihnen und unfreiwilliges Bekenntnis zu Vorurteilen OHNE sich selber ein Bild zu machen . Herr Hähner -Springmühl nimmt eben das -C- im Parteinamen noch erst .

  • 6
    32
    ralf66
    16.12.2019

    Und das ist das Problem solcher Parteien wie das der CDU, es lassen sich daraus immer wieder Politiker auf fragwürdige Aktionen ein, die den eigentlichen politischen Kurs der eigenen Partei völlig fremd sind, die die Ziele den Kurs der Partei verwischen, ein abtriften nach links erkennen lassen und so läßt sich der Abstieg solcher Parteien wie der der CDU eigentlich gar nicht mehr aufhalten. Der Grund, daß sich die Menschen von solchen Parteien immer mehr abwenden wird dann immer nach Wahlen von den Politikern dort gesucht wo nichts zu finden ist, völlig falsch beurteilt, die Fehler nicht eingesehen.

  • 31
    7
    cn3boj00
    16.12.2019

    Da ist der ältere Herr Abgeordnete als gutes Beispiel vorangegangen und hat sich ein Bild gemacht bzw. ein Ohr geholt. Und ja: es muss einem nicht alles gefallen. Keine der Bands hat Mozart gespielt! Was für eine Unkultur! Und wenn man mit Punk (obwohl in meinen Augen FSF da etwas falsch einsortiert ist) nichts anfangen kann, dann heißt das nicht dass es schlecht ist und erst recht nicht dass es verboten gehört. Denn zuletzt war es ein gewisser Hitler und seine Freunde, der sich angemaßt hat für das ganze Volk zu entscheiden was gut was schlecht ist. Das wollen wir doch nicht wieder, lieber Lesemuffel?

  • 35
    11
    980448
    15.12.2019

    Was Herr Hähner-Springmühl gemacht hat, sollten eigentlich noch viel mehr Politiker machen, egal aus welcher politischen Richtung - nämlich das Ohr an der Masse halten und einfach mal neutral ihre Haltung erkunden. Es muss dabei auch niemanden die Texte oder Musik gefallen, aber immer noch besser als im Vorfeld auf irgendwelches Hörensagen reagieren. Übrigens wäre ich als über 60jähriger gern zu FSF als mein Favorit gegangen, was aber leider nicht ging.

  • 11
    18
    Malleo
    15.12.2019

    Springmühl im Aufsichtsrat Kultur Z.
    Geld stinkt nicht.

  • 17
    18
    Freigeist14
    15.12.2019

    Frei.Wild ...die unverstandenen , selbsternannten Underdogs ?

  • 36
    42
    Lesemuffel
    15.12.2019

    Freiwild anständig, sinnvolle Texte, gute Stimmen, musikalisch. Feine Sahne Fischfilet unterirdische Texte und grölender Singsang ohne Sinn. Muss man nicht haben.

  • 32
    45
    OmaundOpa
    15.12.2019

    Naja, Frei Wild gut, aber diese grölenden Nordlichter... muss man nicht haben.



Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
Mehr erfahren Sie hier...