Chaos-Samstag auf der Autobahn 4

Insgesamt fünf Schwerverletzte bei zwei schweren Unfällen - Richtung Dresden bildete sich kilometerlanger Stau

Hohenstein-Ernstthal.

Wilde Szenen haben sich am Samstagmittag auf der A 4 zwischen Hohenstein-Ernstthal und Wüstenbrand abgespielt. Bei einem Verkehrsunfall mit fünf beteiligten Autos wurden fünf Menschen verletzt, drei davon schwer. Die Fahrzeuge stauten sich anschließend bis nach Glauchau.

Begonnen hatte alles wegen eines vorausgegangen Unfalls, wegen dem die Autofahrer gegen 12.45 Uhr auf der mittleren Fahrspur in Fahrtrichtung Dresden langsam fahren mussten. Ein Stau begann sich zu bilden. Wie die Autobahnpolizei Chemnitz mitteilte, bemerkte ein 69-jähriger Mazda-Fahrer die Verkehrsstockung offenbar zu spät, fuhr ungebremst auf den Audi eines 72-Jährigen auf und rammte einen Volvo (Fahrer: 48).

Der Audi wurde durch den Aufprall gegen einen Golf und einen Hyundai geschleudert. Der Hyundai stieß gegen die Mittelleitplanke und krachte ebenfalls noch in den Audi. Die Verletzten wurden durch den Rettungsdienst und einen Hubschrauber in Krankenhäuser gebracht. Den Schaden schätzte die Polizei, die die Autobahn Richtung Dresden bis 15.30Uhr sperrte, auf 45.000 Euro.

Bei dem ersten Unfall war ein 51-Jähriger in einem Fiat auf den Audi eines 61-Jährigen aufgefahren. Beide Fahrzeugführer erlitten schwere, eine 50-jährige Frau im Audi leichte Verletzungen. Entstandener Schaden: zirka 18.000 Euro. (sf)

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