Drei Verletzte bei Brand in Cainsdorf am 1. Mai

Zwickau.

Bei einem Brand im Zwickauer Ortsteil Cainsdorf sind am Freitag drei Menschen verletzt worden. Wie das Feuerwehramt am Samstag mitteilte, brannte am Morgen ein Gartenhaus an der Martin-Hoop-Straße in voller Ausdehnung.

Das Feuer hatte bereits auf angrenzende Gartenlauben und Geräteschuppen übergegriffen. Durch den massiven Einsatz von fünf C-Rohren habe ein weiteres Übergreifen auf angrenzende Objekte verhindert werden können, so das Feuerwehramt. Eine Person wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht, zwei weitere Verletzte wurden vor Ort behandelt. Sie hatten versucht, den Brand vor Eintreffen der Feuerwehr zu löschen. 

Zwei Gartenlauben wurden durch das Feuer zerstört, zwei benachbarte Geräteschuppen, ein Gewächshaus und ein Brennholzstapel waren ebenfalls betroffen. Insgesamt waren 45 Kameraden der Feuerwehr mit 13 Fahrzeugen im Einsatz, die letzten Einsatzkräfte rückten gegen 14 Uhr ab. Die Nacharbeiten dauerten bis in die späten Abendstunden.

Noch während der Löscharbeiten, gegen 10.26 Uhr, gab es dem Feuerwehramt zufolge eine weitere Brandmeldung aus Cainsdorf. Gemeldet wurde eine brennende Hecke in einer Gartenanlage an der Feldstraße. Die Einsatzleitung beorderte ein Löschfahrzeug vom Brand an der Martin-Hoop-Straße zur Feldstraße. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten Gartennachbarn bereits mit dem Löschen begonnen und so Schlimmeres verhindert. Die Kameraden der Feuerwehr nahmen Restlöscharbeiten an der Hecke und an einem angrenzenden Komposthaufen vor.

Die Polizeidirektion Zwickau hat die Ermittlungen zu den Brandursachen übernommen. (dha)


Weitere Feuerwehreinsätze in Zwickau am 1. Mai

Ein Löschfahrzeug rückte gegen 12.26 Uhr in den Findeisenweg zu einem vermeintlichen Wasserrohrbruch aus. Vor Ort fand die Feuerwehr nach eigenen Angaben aber nur eine leicht tropfende Zirkulationsleitung fest. Der Vermieter wurde verständigt, um Reparatur zu veranlassen. 

Um 16.17 Uhr halfen Kameraden der Berufsfeuerwehr dem Rettungsdienst im Baikonurweg, eine verletzte Person aus ihrer Wohnung zum Rettungswagen zu tragen.

Um 16.39 Uhr  wurden die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Marienthal zu einem Verkehrsunfall auf der Kreuzung Reichenbacher/Olzmannstraße gerufen. Ein Pkw war auf ein verkehrsbedingt haltendes Taxi aufgefahren. Der Taxifahrer wurde verletzt und vom Rettungsdienst versorgt. Anders als zunächst gemeldet, war niemand im Fahrzeug eingeklemmt. Der Fahrer des auffahrenden Fahrzeugs hatte sich vor Eintreffen der Rettungskräfte vom Unfallort entfernt. 

Zum Unfallhergang und zum unerlaubten Entfernen von der Unfallstelle hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

Insgesamt wurden im Zuständigkeitsbereich der Integrierten Rettungsleitstelle Zwickau am 1. Mai insgesamt 20 Feuerwehreinsätze disponiert. (dha)

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