Dulig zeigt Lehrer aus Zwickau an

Ein Lehrer der Pestalozzischule hat in einer Schulaufgabe den sächsischen SPD-Chef Martin Dulig als "geistig behindert" bezeichnet. Der Schulleiter ist empört. Und Dulig wehrt sich nun dagegen.

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7Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    0
    Zeitungss
    01.05.2020

    @Maschinenb…: Genau auch meine Meinung. Er hat viel ins Gespräch gebracht, auch am Küchentisch, greifbare Ergebnisse lassen auf sich warten. Zweckmäßig ist in solchen Fällen, man überprüft im Vorfeld die für seine Versprechungen verfügbaren Mehrheitsverhältnisse, macht sich unterm Strich wirklich besser.

  • 7
    1
    Maschinenbauer
    01.05.2020

    Den Herrn Dulig habe ich bisher als einen der schlechtesten Minister wahrgenommen, den Sachsen je hatte. Gerade in solchen Krisenzeiten braucht es Macher mit Entscheidungsstärke und Durchsetzungskraft. Auch wenn er sich bemüht, haben viele Handwerker, Mittelständler und andere Gewerbetreibende gerade mehr Verbindlichkeit von ihm erwartet.
    Aber Herrn Dulig als geistig behindert zu bezeichnen geht eindeutig zu weit und ist nicht berechtigt!

  • 11
    7
    Haju
    26.04.2020

    @mops0106
    Als Staatsform haben wir die Demokratie und als Wirtschaftssystem die kapitalistische Marktwirtschaft - das muß als Basis für den Schulunterricht reichen. Dies stellt ein Erfolgsmodell seit Jahrzehnten dar - möglich wäre jedoch, eventuell auf das ausnahmslose über 60malige Scheitern eines anderenGesellschaftsmodell zu verweisen.

  • 15
    9
    mops0106
    26.04.2020

    @Haju: "Ein Lehrer hat sich jeglicher politischer Indoktrination zu enthalten - erst Recht gegen den Willen der Eltern. Das hatten wir in der DDR...."

    Politische Bildung ist Teil des Schulsystems. Welche Werte wie vermittelt werden (wie beeinflusst wird), hängt davon ab, welches Gesellschaftssystem "gerade das Sagen hat".

  • 8
    6
    Haju
    26.04.2020

    @Cmh
    Völlig unabhängig von Beleidigungen:
    Ein Lehrer hat sich jeglicher politischer Indoktrination zu enthalten - erst Recht gegen den Willen der Eltern. Das hatten wir in der DDR. Dies zu unterbinden liegt auch in der Verantwortung der Eltern, d.h. sich auch ohne Corona-Zeit und Emails aus der Schule mal bei den Kindern betreffs des Unterrichts zu informieren (und nicht erst bei Note 5 zur Halbjahresinformation, was die bloße Leistung des eigenen Kindes anbelangt).
    Im nächsten Schritt wäre es dann angebracht, sich über mutmaßliche Untergrabung von Elternrechten durch die Absicht, "Kinderrechte" ins GG aufzunehmen zu informieren.

  • 9
    14
    RLT2018
    25.04.2020

    In der Coronakrise wurden Schüler, Eltern und Lehrer gezwungen, sehr schnell von analoger auf digitale Lehre umzustellen. Dabei kommt es zu Fehlern und Missverständnissen. Dass der Lehrer mit der in Rede stehenden Aufgabenstellung eine politische Botschaft verbunden hatte, ist kaum vorstellbar. Eine sehr große Ungeschicklichkeit ist ihm allerdings unterlaufen! Der Verantwortung gegenüber seinen Schülern ist er nicht gerecht geworden.
    Die Vorbereitung einer Strafanzeige von Herrn Wirtschaftsminister Dulig ist nachvollziehbar, schießt aber dennoch in ihrer Härte über das Ziel hinaus. Bedauerlich ist, dass hier das Ansehen der Lehrer beschädigt wird, die gerade jetzt fast täglich mit neuen Situationen zurechtkommen müssen. Es sei jeder Krankenschwester, jedem Arzt, jedem Polizisten und allen anderen jetzt besonders geforderten Mitmenschen gewünscht, dass ihnen keine Fehler unterlaufen.

  • 54
    34
    Cmh
    24.04.2020

    Und DAS erfahren wir jetzt nur deshalb, weil Eltern die Aufgaben einsehen. Ich möchte gar nicht wissen, was da sonst im Unterricht läuft :-(