Durch Kauf von Vorführgeräten Kosten gespart

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Freiwillige Feuerwehren in Wiesenburg und Wildenfels erhalten Technik für Rettungseinsätze

Wildenfels.

Eigentlich hatte die Stadt Wildenfels beim Landkreis Zwickau Fördergeld in Höhe von 7000 Euro für den Kauf eines Rettungssatzes für die Freiwillige Feuerwehr Wiesenburg beantragt. "Weil der Bedarf größer als das Fördervolumen war, sind wir leer ausgegangen", sagte Bürgermeister Tino Kögler (parteilos). Dass der Stadtrat den Kauf des Rettungssatzes jetzt trotzdem beschließen konnte, war möglich, weil die Kommune Vorführgeräte kauft, die zu einer Ersparnis von 5900 Euro führten.

"Die Geräte sind zwar zwei Jahre alt und weisen Gebrauchsspuren auf, entsprechen aber dem neuesten Stand der Technik und der neusten Baureihe des Herstellers", erläuterte das Stadt-Oberhaupt. Nachdem sich die Ortswehr für den Kauf ausgesprochen hatte, beschloss der Stadtrat jetzt einstimmig, den hydraulischen Rettungssatz - bestehend aus Rettungsschere, Rettungsspreizer, Rettungszylinder und dem nötigen Zubehör - für knapp 22.500 Euro von der Firma Brandschutz Lauta aus Elsterheide zu erwerben.

Der Satz, der bei den Wiesenburgern bisher zum Einsatz kommt, ist noch Baujahr 1992 und sei den Anforderungen an aktuelle Fahrzeugkonstruktionen bei der Rettung von Menschenleben nicht mehr gewachsen. Außerdem wäre noch in diesem Jahr eine kostenintensive Erneuerung der Hydraulikschläuche nötig gewesen. Die neuen Geräte funktionieren über Akkugeräte, sagte der Bürgermeister.

Auch die Wildenfelser Wehr erhält ein zwei Jahre altes Vorführgerät. Der Stadtrat hat einstimmig die Beschaffung eines Kombigerätes für gut 8000 Euro beschlossen, das neu fast 2000 Euro mehr kosten würde. Die Wehr, die auch zu schweren Unfällen auf die A 72 gerufen wird, verfügt aktuell über zwei hydraulische Rettungssätze. Der aus dem Baujahr 1993 ist nicht mehr ausreichend leistungsfähig. Die Hydraulikschläuche müssten ebenfalls in Kürze kostenaufwendig erneuert werden, berichtete Kögler. Der Rettungssatz soll nun gegen das kombinierte Schneid- und Spreizgerät ausgetauscht werden. Geplant ist sein Einsatz auf dem zuerst ausrückenden Fahrzeug. Er soll die Feuerwehrleute in die Lage versetzen, eine erste Zwangsöffnung von in Unfälle verwickelten Fahrzeugen zu ermöglichen, um schnell Zugang zu in den Autos befindliche Personen zu bekommen. (vim)

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