Ein Platz zum Austoben

Auf dem Gelände des Hauses der Parität in Kirchberg ist ein Spielplatz eröffnet worden - noch rechtzeitig vor dem Internationalen Tag des Kindes.

Kirchberg.

Der Internationale Tag des Kindes wird am heutigen Samstag begangen. Am Sonntag wird dann im Rahmen des Borbergfestes zum Familientag nach Kirchberg eingeladen. Passend dazu wurde am Freitag in Kirchberg ein neuer Spielplatz offiziell seiner Bestimmung übergeben. Er befindet sich auf dem Gelände des Hauses der Parität, das vom Sprach-, Bildungs- und Beratungszentrum Zwickau betrieben wird.

"Regina Lesser, die von Beginn an im Haus tätig war, hatte schon vor zwölf Jahren die Idee, hier einen Spielplatz anzulegen. Bedingt durch eine Reihe rechtlicher Probleme konnte der Verein dieses Vorhaben aber nicht selbst realisieren. Letztendlich sind wir als Stadt in die Bresche gesprungen. Dafür dürfen wir das Gelände mietfrei nutzen", sagte Bürgermeisterin Dorothee Obst (Freie Wähler). Bei den Baukosten in Höhe von 100.000 Euro konnte die Kommune auf 67.000 Euro aus dem Stadtumbauprogramm des Landes Sachsen zurückgreifen. Hinzu kamen noch mehr als 11.300 Euro an Spenden von Unternehmen und Privatpersonen. Ein Spielplatz für 100.000 Euro ist auch nach Einschätzung der Bürgermeisterin ein stattliches Sümmchen. "Als familiengerechte Kommune sollte man vor einer Investition, die den Kindern zugute kommt, nicht zurückschrecken. Die Lage ist sehr zentral, wodurch nicht nur die Mädchen und Jungen aus dem Stadtgebiet davon profitieren, sondern auch die Kinder aus den Ortsteilen."


Bewusst wurden die Spielgeräte für ein relativ breites Altersspektrum von ach bis 14 Jahren ausgelegt. So stehen den Heranwachsenden unter anderem ein großer Spiel- und Kletterturm, ein Sandkasten, ein Röhrentunnel, eine Rutsche, ein Kletterkrokodil und zwei Federwipptiere zur Verfügung. Bei der Planung und Realisierung der Anlage wurde aber auch an die Erwachsenen gedacht. Für sie gibt es in un-mittelbarer Nähe der Spielgeräte Sitzmöglichkeiten.

Eine der Bänke entstand im vergangenen Jahr während eines Kettensägenschnitzens auf dem Geiersberg. Dazu wurden vom Sturm umgerissene Eichen verarbeitet. Bei den Spielgeräten ist hingegen vorrangig robustes Robinienholz verwendet worden.

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