"Ein Raum voller Zukunft"

383 junge Leute der Staatlichen Studienakademie Glauchau wurden immatrikuliert

Glauchau.

Frauke Deckow, Chefin der Staatlichen Studienakademie in Glauchau, begrüßte am Donnerstag die neuen Studierenden. Das Studium sei mehr als die bloße Vermittlung von Wissen, sagte sie. Es gehe um strategisches, analytisches und konzeptionelles Arbeiten. Und dabei dürfe eines nicht fehlen: "Mordsspaß".

Die Direktorin, die die 383 jungen Frauen und Männer während der Immatrikulationsfeier am Donnerstag in der Sachsenlandhalle als "Raum voller Zukunft" bezeichnete, versicherte, dass die Neulinge auf "ein eingespieltes Team" stoßen. Dabei hob Deckow die mehr als 60 regionalen Firmen beziehungsweise Praxispartner hervor, die erst das duale Studium in Glauchau ermöglichen. "Sie sind Begleiter und Beobachter, aber keine Kümmerer", stellte Deckow klar, die sich gut in die Gedankenwelt der Studienanfänger hineinversetzen kann. Denn: "Ich habe die Leitung der Akademie vor 102 Tagen übernommen", sagte sie und nutzte die Gelegenheit, ihrem Vorgänger Konrad Rafeld öffentlich zu danken.

Bruno Bartscher, Leiter des Referats Fachhochschulen und Berufsakademien im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, formulierte indes mehrfach die Hoffnung, dass sich die jungen Leute nach dem Studium "für einen Arbeitsplatz in Sachsen entscheiden". Er betonte zwar, dass die fachliche Zusammenarbeit der sächsischen Studienakademien weiter forciert wird, wie deren Entwicklung letztlich aussieht, ließ er aber offen.

Laut Deckow beginnen 233 Studierende im Studienbereich Technik (Vorjahr: 256), 150 im Studien- bereich Wirtschaft (149). Mit dem 2018 eingeführten Studienangebot "Digital Engineering" reagiert das Haus auf die Nachfrage der Wirtschaft und Industrie, die Absolventen suchen, die informations- technische und ingenieurwissenschaftliche Kompetenzen besitzen. (jwa)

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