Ein Wochenende Weihnachtsgefühle

Einen kompletten Überblick über die weihnachtlichen Veranstaltungen am ersten Adventswochenende zu geben, ist unmöglich. Allerorten wurden Pyramiden angeschoben, Lichter angezündet und Glühweinbecher geleert. Hier eine Auswahl.

Kirchberg: Mit ein paar markigen Worten und vielleicht ein wenig Pusten die Pyramide anschieben oder die Beleuchtung des Weihnachtsbaumes anknipsen, das kann jeder. In Kirchberg hingegen wurde das Ganze am Freitagabend wieder regelrecht zelebriert. Zunächst waren die Jüngsten an der Reihe. In einem Märchenlampionumzug wandelten sie durch die Altstadt bis zum Kirchberger Drehturm (wie dort die Pyramide genannt wird) auf dem Altmarkt. Schützenhilfe einschließlich des nötigen Marschlichtes in Form von Pechfackeln kam dabei von Mitgliedern der Jugendfeuerwehr. Punkt 18 Uhr folgten dann zum Glockenläuten vom Turm der nahen St. Margarethenkirche das Anleuchten des Weihnachtsbaumes und das Anschieben der Pyramide. Das war gleichzeitig der offizielle Startschuss für den Kirchberger Weihnachtsmarkt, der bis Sonntag auf dem Altmarkt der Siebenhügelstadt zum Verweilen und Schlemmen einlud. Silberstraße: Auf einen normalen Weihnachtsmarkt gehören Hunde nicht, denn es ist zuviel Stress für sie, sagt "Hunde-Weihnachtsmann" und -Trainer Nico Künzel. Deshalb fand auf Künzels Hundeplatz im Wilkau-Haßlauer Ortsteil Silberstraße am Samstag zum zehnten Mal ein spezieller Hundeweihnachtsmarkt statt. Mit einem kleinen Trödelmarkt für Hundeartikel wurde Geld für den Tierpark Hirschfeld und einen Tierschutzverein gesammelt. Es gab spezielle Hundewürstchen, Hundewaffeln und den Hundekalender für 2020. Aber auch Frauchen und Herrchen mussten bei ihrem Besuch auf dem liebevoll weihnachtlich geschmückten Gelände nicht hungern.

Wildenfels: Viele hundert Besucher haben am Wochenende den Schlosshof und den Schlossvorplatz, das Museum, die Ausstellung und das Mehrgenerationenhaus in Wildenfels gestürmt. Alle waren froh darüber: Endlich ist der Schlosshof wieder baustellenfrei, sodass die Schlossweihnacht an ihrem traditionellen Platz stattfinden kann. Auf einer kleinen Bühne spielte eine Kirchenblasmusikkapelle Weihnachtslieder. Nur mitsingen wollten die Besucher zumindest während unserer Stippvisite nicht so recht. Im Saal oben konnte man einem Schnitzer und den Frauen vom Klöppelverein über die Schulter schauen. Ein kleines Schausägewerk brachte vor allem Kinder zum Staunen. Der Weihnachtsmann verteilte an beiden Tagen Geschenke an die jüngsten Besucher, und Märchentante Katrin las spannende Geschichten vor.

Zwickau-Mosel: Etwa 35 Einwohner kamen am Samstag pünktlich zum Anschieben der Pyramide nach Mosel. Gemeinsam mit dem Weihnachtsmann der Stadt, der auf seiner traditionellen Fahrt durch die Zwickauer Stadtteile mit Bus und Wichteln dann allerdings etwas verspätet eintraf, wurde die Pyramide in Betrieb genommen. Natürlich durften sich die Kinder dabei auch über die eine oder andere Kleinigkeit freuen.

Zwickau-Oberrothenbach: Ein paar Stunden mehr Weihnachtsstimmung als in Mosel gab es im benachbarten Oberrothenbach. Hier hatte erneute der Heimatverein zusammen mit den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr einen kleinen Weihnachtsmarkt auf die Beine gestellt. Für die Gäste gab es im Feuerwehrdepot eine 45-minütige Märchenaufführung mit der Mülsener Wanderbühne. Etwa 150 Besucher ließen sich das nicht entgehen.

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