Eine Brücke fällt durch Test

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Kaputte Fugen, Risse im Belag - im Grunde nichts Gravierendes wurde bei den Brückenprüfungen in Kirchberg festgestellt. Handlungsbedarf gibt es nur in Cunersdorf.

Kirchberg.

25 Brücken sind im Eigentum der Stadt Kirchberg. Alle sechs Jahre werden die einer Hauptprüfung unterzogen. Die jüngste im Dezember ergab ein zufriedenstellendes Ergebnis: Nur eine Fußgängerbrücke in Cunersdorf hat eine schlechte Note bekommen. Die anderen sind, bis auf kleinere Mängel, in einem ordentlichen Zustand.

Bürgermeisterin Dorothee Obst (Freie Wähler) zufolge hat die kleine Brücke in Höhe der Firma Stangl nur die Note 2,9 bekommen. Ob sie komplett erneuert werden muss und wie, muss nach ihren Worten noch geprüft werden. Dass dort Handlungsbedarf besteht, wurde bereits bei einer Ortsbegehung 2019 zum Thema Radwegebau entlang der Staatsstraße S 277 festgestellt. Insgesamt wiesen die Brücken Obst zufolge zumeist kleinere Schäden wie kaputte Fugen, Risse im Belag auf. Mancherorts ist die Farbe an den Geländern abgeblättert oder die Geländer selbst müssen repariert, an der Sohle Geröll weggeräumt werden.

"Die Bewertungen liegen insgesamt zwischen 1,0 und 2,9", so Obst. Neun Brücken erhielten sogar Noten bis 1,9. Fünf der 25 prüfpflichtigen Brücken in Kirchberg und den Ortsteilen wurden nicht geprüft, weil sie erst in den vergangenen sechs Jahren errichtet oder erneuert wurden.

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