Erinnerung an Unglück im Bergwerk

Auch 61 Jahre danach ist das Grubenunglück im Zwickauer Karl-Marx-Schacht unvergessen, bei dem seinerzeit 123 Bergleute den Tod fanden. Ausnahmsweise musste wegen der Coronabestimmungen die Feierstunde am Montagvormittag auf dem Zwickauer Hauptfriedhof in kleinem Kreis stattfinden. Oberbürgermeisterin Constance Arndt (BfZ) trat zum ersten Mal in einem Freiberger Steigerkittel auf - es sei eine Ehre, ihn zu tragen, sagte Arndt. Karl-Heinz Baraniak, der Vorsitzende des Steinkohlebergbauvereins, war froh, dass das traditionelle Andenken trotz Einschränkungen aufgrund der Pandemie stattfinden konnte. Um 10 Uhr läuteten die Glocken der Stadt. Das Zwickauer Grubenunglück von 1960 war das schwerste in der DDR. Am 22. Februar hatte sich 8.20 Uhr eine Schlagwetter- und Kohlenstaubexplosion ereignet, die einen Grubenbrand auslöste. (rpk)

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