Erste Premiere am Theater ist eine Komödie

Matinee zu "Der Gott des Gemetzels" am Sonntag

Zwickau.

Als erste große Premiere des Theaters Plauen-Zwickau nach dem Corona-Lockdown und in der neuen Spielzeit steht am Donnerstag, 15. Oktober, ab 19.30 Uhr in der Aula der Pestalozzischule in Zwickau die Komödie "Der Gott des Gemetzels" der französischen Erfolgsautorin Yasmina Reza auf dem Programm. Vor der Premiere gibt es am Sonntag, 11 Uhr, bei einer Einführungsmatinee, die ebenfalls in der Aula stattfindet, erste Einblicke in das Stück. Das sagt Theatersprecherin Carolin Eschenbrenner. Im Gespräch mit Regisseur Axel Stöcker und dem Bühnen- und Kostümbilder Peer Palmowski wird Dramaturgin Isabel Stahl Spannendes und Interessantes über die Proben- und Inszenierungsarbeit berichten. Außerdem werden zwei kurze Ausschnitte aus dem Stück zu sehen sein. Der Eintritt zur Matinee ist frei.

Die französische Autorin Yasmina Reza ist bekannt für ihre scharfzüngigen Theatertexte und schon jetzt von den europäischen Bühnen nicht mehr wegzudenken, sagt Eschenbrenner. Auch in "Der Gott des Gemetzels" hält sie der modernen bürgerlichen Gesellschaft den Spiegel vor. Was in diesem Theaterstück harmlos beginnt, endet in einer Saalschlacht: Nach einer Prügelei unter zwei Elfjährigen treffen sich die Ehepaare Houillé und Reille, um über die Tat ihrer Söhne zu reden. Man ist sich sicher, alles gesittet und vernünftig regeln zu können. Doch der Nachmittag gerät zunehmend außer Kontrolle ...

"In Zwickau freuen wir uns auf die Bearbeitung des Stücks in der Regie von Axel Stöcker, der mit Peer Palmowski schon die Erfolgsproduktion ,Honig im Kopf' realisierte. Es spielen Julia Hell, Else Henning, Rüdiger Hauffe und Andreas Torwesten", sagt Eschenbrenner. (ja)

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