Es ist ein Kreuz: Im Fach Religion werden die Lehrer knapp

Zwei Stunden Religionsunterricht pro Woche schreibt der Lehrplan vor. Wegen Lehrermangels muss die Stundenzahl aber häufig reduziert werden.

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88 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    5
    Haju
    20.10.2020

    @censor
    Ja, was die "Eroberung der Lufthoheit über die Kinderbetten" anbelangt, war die SED schon weiter: die Eltern hatten sich dem zu unterwerfen. Aber das schafft rot-links-grün über die angestrebten sogenannten "Kinderrechte" fürs GG auch noch.

  • 11
    2
    censor
    20.10.2020

    Jegliche ideologische Beeinflussung der Schüler hat aus meiner Sicht im Unterricht nichts verloren, und dazu zähle ich neben politischen Ideologien auch den konfessionellen Religionsunterricht. Man kann im Fach Ethik die Grundprinzipien aller Weltreligionen behandeln, aber nicht glaubensbezogen, sondern sachbezogen und absolut wertneutral.

    Religionsunterricht im eigentlichen Sinne sollte dort stattfinden, wo er ausgeübt wird: in den Kirchen, und zwar außerhalb des Schulunterrichts und fakultativ.
    In der Beziehung war die DDR weiter. Dort war es nämlich genau so.

    Wir sind lt. GG ein Land mit Religionsfreiheit, also sollte Religion auch absolute Privatsache sein - und zwar für alle Religionen - dann gibt es auch keine Extrawürste und keine gefühlten Benachteiligungen.

  • 11
    2
    Zeitungss
    20.10.2020

    Endlich kommt einmal etwas Schwung in die Sache, Religionen und deren Vertreter haben in Schulen absolut nix zu suchen und vom Staat finanziert erst recht nicht. Wer die Eingebungen braucht, soll sich gegen Entgeld diese in den entsprechenden Einrichtung käuflich erwerben. Angesichts der Reichtümer dieser Einrichtungen, gibt es den einen oder anderen Segen auch einmal gratis.

  • 6
    1
    klapa
    20.10.2020

    'Anders als in anderen Staaten sieht das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland allerdings keine strikte Trennung von Staat und Religion vor. Der Staat wirkt mit Religionsgemeinschaften zusammen - etwa um religiösen Bekenntnisunterricht in den staatlichen Schulen zu organisieren.'

    - https://www.bmi.bund.de/DE/themen/heimat-integration/staat-und-religion/religionsverfassungsrecht/religionsverfassungsrecht-node.html

    Was leisten die Kirchen für dieses 'Zusammenwirken', außer dass sie finanzielle Vorteile kassieren?

    Nach o. g. Grundsatz dürfen wir uns darauf freuen, dass wir an sächsischen Schule auch irgendwann islamischen Religionsunterricht erleben, 'falls es genug Interessenten gibt.'

    Eine strikte Trennung zwischen Kirche unsd Staat wäre mir lieber.

    Wofür zahlt der Gläubige eigentlich Kirchensteuer? Für seine seelsorgerische Betreuung?

    Lasse mich gern belehren.

  • 17
    2
    Hameise
    20.10.2020

    Es ist ohnehin fraglich, dass Stunden in Sport und Mathematik gekürzt werden, Religion aber immer noch mit 2 Wochenstunden unterrichtet wird. In anderen Fächern sind ebenso Lehrer knapp, da wird gekürzt, gekürzt und gekürzt... nachdenklich lässt einen das schon werden.

  • 20
    5
    fp112
    20.10.2020

    Was im Namen der Religionen im Laufe der Jahrtausende so angerichtet wurde, sollte man im fundierten Unterricht zur Geschichte lernen.
    Das darf nicht ausfallen.
    Konfessionell geprägter Religionsuntericht hat in einem säkularen Staat an der öfentlichen Schule nichts zu suchen.

  • 30
    7
    Deluxe
    20.10.2020

    Eine gute Nachricht!

    Es wird höchste Zeit, daß der Religionsunterricht aus unseren Schulen wieder verbannt wird! Daß der nach 1990 überhaupt wieder eingeführt wurde, war in meinen Augen ein großer Fehler.

    Der Vergleich mit Staatsbürgerkunde verbietet sich allerdings für mich. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Religion und ihre Ausübung während des Unterrichts ist etwas völlig anderes als staatsbürgerkundlicher Unterricht.

  • 25
    12
    Hinterfragt
    20.10.2020

    Ein Fach, auf welches man ohne Probleme verzichten kann, wie seinerzeit die Staatsbürgerkunde ...