Fanprojekt-Treffen: Die Probleme sind vielfältig

Fanprojekt-Treffen: Die Probleme sind vielfältig

"Fanprojekte gehören nicht nur in die Mitte der Gesellschaft, sondern auch in die Mitte der Trägerlandschaft." Das sagte Marcel Kruppa, Amtsleiters für Schule, Soziales und Sport bei der Stadt Zwickau, als Gast der Tagung des Ostverbunds der Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte. Er ermunterte dazu, sich diesbezüglich immer wieder einzubringen. Auch mit einem speziellen Blick auf die Situation in Zwickau formulierte Kruppa: "Das Fanprojekt ist uns als Stadt so wichtig, dass wir auch wissen, dass die Finanzierung nicht an einer eventuell klammen Kasse der Kommune liegen kann." Während des dreitägigen Treffens in Zwickau wurden zahlreiche Themen diskutiert, sagte Max Duroldt, Mitarbeiter im Fanprojekt Zwickau. Neben einer vom Dresdner Juristen Jan Graupner durchgeführten Weiterbildung zum Datenschutz im Anwendungsbereich der neuen Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union, die auch Auswirkungen auf Vereins- und Trägerstrukturen hat, beschäftigten sich die Fanprojektmitarbeiter weiteren Problemen. So ging es um das sächsische Polizeigesetz, das nach dem Willen der Staatsregierung durch das Polizeivollzugsdienstgesetz und das Polizeibehördengesetz abgelöst werden soll. Die sächsischen Fanprojekte werden sich diesbezüglich eine fachliche Expertise aus dem Blickwinkel von Sozialarbeitern erarbeiten und den weiteren Prozess begleiten, sagte Duroldt. Auch der beendete Dialog zwischen den Fanszenen Deutschlands und den Fußballverbänden war Thema. Und schließlich befasste sich ein Vortrag mit dem Thema "Fankultur und Musik".

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